Unterschiede beim Kokosöl

Unterschiede beim Kokosöl

Kokosöl erfreut sich immer größer werdender Beliebtheit, sei es in der Küche, zur Beauty Anwendung oder als Extra für die Gesundheit. Doch beim Kauf fühlen sich Viele überfordert, denn im Handel ist eine Vielzahl an unterschiedlichen Varianten erhältlich. Wir klären auf, worin der Unterschied zwischen nativem, naturbelassenem und desodoriertem Kokosöl liegt.

Natives Kokosöl

Natives Kokosöl ist immer eine gute Wahl, denn es wird besonders schonend hergestellt und beinhaltet keine Zusatzstoffe. Insbesondere für die Küche eignet sich dieses Kokosöl hervorragend, da es seinen typisch nussigen Geschmack und natürlichen Duft behält. Bei der Herstellung gibt es zwei Varianten, die auch immer auf der Verpackung erkennbar sind. Ist es ein Öl „aus der ganzen Nuss“, so befindet sich darin auch die braune Außenhaut. Dahingegen wird für die Herstellung von weißem nativem Kokosöl die Außenhaut vorher entfernt. Auf diese Weise ist der Geschmack etwas milder.

Ansonsten ist der Prozess relativ ähnlich. Beide native Kokosöle entstehen aus Kokosnüssen, die von Hand geerntet und verarbeitet werden. Hierbei wird die Kokosnuss geöffnet, das Wasser in ein separates Behältnis gefüllt und dann erst das Fruchtfleisch ausgekratzt. Im Falle des weißen nativen Öls wird in einem weiteren Schritt die braune Außenhaut entfernt.

Das Fruchtfleisch wird nun geraspelt und dann getrocknet, bevor es mit dem Kokoswasser vermengt wird. Durch die Trocknung wird das Öl auf natürliche Weise für lange Zeit haltbar gemacht.


Naturbelassenes Kokosöl


Naturbelassen beschreibt weiterhin, dass auch nach oder bei dem schonenden Herstellungsprozess keine künstlichen Zusatzstoffe hinzugemischt werden. Das bedeutet, es befinden sich in naturbelassenem Kokosöl keine Süßungsmittel, Geschmacksverstärker oder Flüssigkeiten.

Darüber hinaus entsteht die lange Haltbarkeit einzig und allein durch die vorherige Trocknung der Kokosraspeln. Es werden keine Konservierungsstoffe beigefügt. Auf diese Weise kann sich jeder sicher sein, mit einem naturbelassenem Kokosöl ein rein natürliches Produkt zu erhalten.


Desodoriertes Kokosöl

Ein desodoriertes Kokosöl beschreibt, dass das Öl am Ende des Herstellungsprozesses mit Wasserdampf behandelt wurde. Dies ist ein Raffinierungsschritt, welcher bei vielen Speiseölen angewendet wird. Ziel hierbei ist es, unerwünschte Gerüche oder Geschmäcker durch den Wasserdampf zu neutralisieren. Das geschieht, indem das Öl im Vakuum mit Wasserdampf durchströmt wird. Somit sollen die Geruchs- und Geschmackspartikel an die Luft abgegeben werden.

Dieser Behandlungsschritt ist nicht schädlich, jedoch wird der Geschmack des Kokosöls viel neutraler. Die nussige Note wird nicht mehr vorhanden sein und der typische Geruch verflüchtigt sich auch. Es eignet sich für solche, die Kokosöl geschmacklich nicht gerne mögen, die gesundheitlichen Effekte jedoch trotzdem nicht missen wollen.

Herkunft

Kokospalmen wachsen in vielen Regionen dieser Erde, insbesondere in tropischen Gebieten. So findet man sie in Afrika, in der Nähe von Gewässern in Südamerika, sowie in Südostasien.
Bei der Herkunft ist es ratsam, auf ein Bio-Gütesiegel zu achten. Außerdem lässt sich Kokosöl auch von Fair-Trade-Marken finden, womit sichergestellt wird, dass die Arbeiter in diesen meist ärmeren Ländern bessere Arbeitsbedingungen erhalten.

Qualität

Beim Kauf von Kokosöl sollte man auf native und naturbelassene Produkte setzen, um vollwertige Inhaltsstoffe zu erhalten.
Außerdem erkennt man ein reines und qualitativ hochwertiges Produkt daran, dass die Farbe rein-weiß ist und die Konsistenz sehr cremig. Sie sollte weder flüssig, noch angetrocknet wirken.

Also sind drei Punkte wichtig: Kontrolliert biologisch zertifizierter Anbau, die Beschreibung „nativ und naturbelassen“, sowie die weiße Farbe und eine cremige Konsistenz.

Nutzungsbereich

Die Anwendungsbereiche von Kokosöl sind vielfältiger, als die meisten erwarten würden.

Zunächst lässt sich Kokosöl hervorragend zum Kochen und Backen verwenden. Es enthält mehr gesättigte Fettsäuren, als andere Speiseöle. Somit kommt es dem Cholesterinspiegel und dem Fettabbau zugute. Außerdem entsteht auf diese Weise ein leicht exotisches Aroma, wodurch es sich hervorragend für asiatische Speisen, Fisch- und Fleischgerichte, sowie für sommerliches Gebäck eignet.

Man kann es als Creme auf dem Gesicht, dem gesamten Körper und sogar auf empfindlicher Baby Haut anwenden. Kokosöl spendet viel Feuchtigkeit, die gut in die Poren einzieht und sie von innen heraus geschmeidig macht. Darüber hinaus ist sie antimikrobiell und entzündungshemmend. Auf diese Weise kann es Akne und Falten vorbeugen.

Aus demselben Grund greifen viele zu Kokosöl für eine regelmäßige Haarkur, um gegen Spliss anzukämpfen. Die enthaltene Feuchtigkeit kann die Haarspitzen heilen lassen und zusätzlich mit Nährstoffen versorgen.
Somit ist ein qualitativ hochwertiges Kokosöl ein Produkt, welches dem Körper rundum gut tut.

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