Pickel oder Akne?

Pickel oder Akne?

Der Unterschied zwischen Pickel und Akne

Pickel und Akne – was Du wissen musst

Kaum jemand bleibt in der Pubertät von lästigen Pickeln verschont, aber auch später können hin und wieder Pickel auftreten, die nicht nur jucken, sondern gleichzeitig unangenehm ins Auge stechen. Wer häufig Pickel hat, leidet möglicherweise an Akne. Diese verschwindet meist zu Beginn des dritten Lebensjahrzehnts, unreine Haut bleibt jedoch ein lebenslanger Begleiter. Besonders das Gesicht, die Brust, der Rücken und die Schultern sind von den lästigen Pickeln betroffen.

Was ist eigentlich Akne?

Der Begriff Akne kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet soviel wie „Blüte“. Bereits Mitesser fallen unter den Begriff der Akne, der Unterschied zwischen Akne und Pickeln liegt in der Ausprägung der Hautveränderung. Ein Pickel kann sogar bei gesunder Haut auftreten, wenn beispielsweise eine Haarwurzel einwächst. Akne ist dagegen eine echte Krankheit, die in jedem Fall behandelt werden sollte. Es ist hilfreich, frühzeitig einen Hausarzt aufzusuchen, oft gibt es genetisch bedingte Häufungen in der Familie, denn Akne ist tatsächlich vererbbar. Aber auch Hormone haben einen erheblichen Einfluss auf die Bildung von Akne, denn Menstruation, die Pubertät oder zu viele Androgene (männliche Geschlechtshormone) können die Produktion der Talgdrüsen deutlich steigern. Die fettige Haut verschließt nach und nach die Talgdrüsengänge, sodass es zu einer Verstopfung mit schmerzhafter Entzündung kommt.

Weitere Einflussfaktoren sind Chemikalien, Kosmetika und Medikamente. Auch scheinbar gesunde Hautpflegemittel wie z.B. ein Ölguss im Zuge einer Ayurveda-Behandlung können zum Verschluss der Poren führen. Obwohl viele Patienten angeben, dass sich die Akne beim Verzehr einiger Speisen verstärke, ist dieser Zusammenhang noch nicht wissenschaftlich erwiesen. Es wird angenommen, dass vor allem Milchprodukte und sehr fette Nahrung Akne fördern können. Stress begünstigt ebenfalls die Entstehung des lästigen Ausschlags. Das ist nicht verwunderlich, schließlich ist schon lange bekannt, dass Stress auch Neurodermitis auslösen kann.

Der Akne zu Leibe rücken

Einzelne Pickel können leicht selbst entfernt werden. Ausdrücken, desinfizieren bzw. einen Pickelstift verwenden sind gängige Möglichkeiten. Akne zeigt sich leider behandlungsresistenter. Hier helfen nur Medikamente mit antibiotischer oder entzündungshemmender Wirkung sowie Cremes mit den Wirkstoffen Clindamyzin, Tetrazyklin oder Erythomycin. Die Endung -in weist auf eine antibiotische Wirkung hin. Bakterien werden noch auf der Hautoberfläche eliminiert, außerdem können die Talgdrüsen leichter geöffnet werden. Resistenzen können vermieden werden, wenn die Salbe zusätzlich den Wirkstoff Benzylperoxid enthält. Schwere Akne muss mit Tretionin, der Vitamin A-Säure, behandelt werden. Sie hemmt aktiv die Talgproduktion der Drüsen und sorgt für eine Erneuerung der Haut. Vorsicht: Tretionin ist nicht ungefährlich und sollte nur als letztes Mittel der Wahl eingesetzt werden. Es verschlechtert die Leberwerte und kann den Embryo im Bauch schädigen, zudem trocknet der Wirkstoff die Haut sehr stark aus.

Als besonders empfehlenswert haben sich milde Reinigungsmittel wie Reinigungsmilch oder Waschcreme erwiesen. Es sollten stets Produkte gekauft werden, die als hautfreundlich eingestuft wurden. Regelmäßige Peelings schmirgeln die obere Hautschicht sanft ab, sodass der Talg besser abfließen kann. Mandelkleie empfiehlt sich als schonendes Peeling und lässt sich leicht wieder entfernen. Grundsätzlich sollten keine Kosmetikartikel eingesetzt werden, die sehr viel Fett enthalten. Mit einer Gesichtsmaske aus Heilerde oder Kamille kann die Haut beruhigt werden, auch Wärme hilft dabei. Alkoholhaltige Produkte desinfizieren gut, trocknen die Haut aber stark aus und sind deshalb nur selten anzuwenden. Das Wichtigste ist eine gute Hygiene. Handtuch und Waschlappen sollten regelmäßig gewechselt werden, weil sich sonst in der feuchten Atmosphäre neue Keime und Bakterien ansiedeln. Es kann hilfreich sein, die Haut nach dem Waschen abzutupfen, anstatt zu rubbeln, weil sie dadurch weniger gereizt wird und Keime nicht verteilt werden.

Fazit: Pickel harmlos, Akne sollte behandelt werden

So lästig Pickel auch sind, bleiben sie doch harmlos. Manchmal reicht schon das Abdecken mit einem Abdeckstift, andernfalls können einzelne Eiterpickel leicht angestochen und entfernt werden. Treten Pickel großflächig auf, muss jedoch die Grunderkrankung behandelt werden. Ohne antibiotische Cremes, den Verzicht auf Stress oder eine Nahrungsumstellung kann die Akne nicht beseitigt werden.


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