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Die vielfältigen Anwendungsgebiete von Massagen und Massageölen

Massagen und Ihre Kraft 

Massagen stehen für Entspannung, Wohlbefinden und Schönheit. Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Massagen, welche wunderbare Effekte auf Körper und Seele haben können. Die Verwendung spezieller Massageöle trägt dabei maßgeblich dazu bei, bestimmte Wirkungen zu erzielen. Massageöle dienen damit nicht nur als Gleitmittel, sondern versorgen die Haut zusätzlich mit Vitalstoffen und Feuchtigkeit. Manche Öle haben außerdem einen wärmenden Effekt und können so gegen eine verspannte Muskulatur helfen. Es sollen nun einige Anwendungsgebiete von Massagen und die Benutzung von Massageölen vorgestellt werden.
 

Massagen gegen Rückenschmerzen und Verspannungen

Dies ist sozusagen der Klassiker schlechthin. Wer den ganzen Tag im Büro sitzt oder schwere Lasten zu heben hat, dem sind höchstwahrscheinlich auch Rücken- und Muskelschmerzen nicht unbekannt. Und jeder kennt den wohltuenden Effekt, der sich bei einer Massage des Nackens oder des ganzen Rückens einstellt. Die Lösung von Verspannungen wirkt Schmerzen entgegen, zudem werden die Muskeln gelockert und besser durchblutet. Darüber hinaus sorgt die Massage für ein angenehmes Empfinden und den Abbau innerer Anspannung. Zur Unterstützung der Durchblutung und Lockerung der Muskulatur wird sehr häufig auf Arnikaöl zurückgegriffen.

Massagen sind jedoch nicht nur im Falle akuter Schmerzen oder bei bestehenden Verspannungen zu empfehlen. Im privaten Bereich können sie von besonderer Sinnlichkeit sein, welche durch die Verwendung eines Massageöls intensiviert werden kann. Einem Basisöl kann in diesem Zusammenhang beispielsweise Jasmin, Bergamotte, Vanille oder Ylang-Ylang beigemischt werden.
 

Fußmassagen und die Massage der Fußreflexzonen

Nicht nur der Rücken, sondern auch die Füße stehen unter dauernder Belastung, schließlich müssen sie bei Bewegung das ganze Gewicht des Körpers tragen. Oft werden die Füße vernachlässigt, doch auch sie sollten ab und an eine Extraportion Aufmerksamkeit bekommen.

Eine Massage der Füße erhöht deren Durchblutung und ist darüber hinaus sehr entspannend. Zusätzlich lässt sich der gesamte Körper durch die Massage bestimmter Druckpunkte positiv beeinflussen. Das Stichwort ist in diesem Zusammenhang die Fußreflexzonenmassage, die dem Felde der Akupressur zugeordnet werden kann. Eine angenehme Druckmassage bestimmter Punkte kann sich positiv auf Organe, Gelenke, Muskeln und andere Körperteile auswirken. Sie wirkt sich jedoch nicht nur auf die körperliche, sondern auch auf die geistige Sphäre aus. Mit der Fußreflexzonenmassage können deshalb Körper, Geist und Seele erreicht und bereichert werden.

Wir haben an den Füßen ungefähr 70.000 Nervenenden. Den Fuß durchziehen daher unzählige Nervenbahnen, die im Prinzip den gesamten menschlichen Körper abbilden. Für jedes Organ und jeden Teil des Körpers lassen sich an den Füßen Nervenpunkte finden, die massiert werden können. Sie können einzeln massiert werden oder in ihrer Gesamtheit. Durch deren Massage werden Reize an die jeweiligen Ausgangspunkte geleitet und deren Gleichgewicht wiederhergestellt. Erreicht werden können beispielsweise die Leber, der Darm, aber eben auch die einzelnen Glieder der Wirbelsäule.

Nicht nur an den Füßen liegen Akupressurpunkte vor, sondern auch an den Händen und Ohren, die Füße sind jedoch die Stelle, die am empfindlichsten für Druckmassagen ist. Ein Massageöl ist bei der Fußreflexzonenmassage nicht unbedingt empfehlenswert, weil ein Abrutschen von den Druckpunkten möglich ist. Bei der reinen Massage der Füße (ohne Druckmassage) kann jedoch feuchtigkeitsspendende Ringelblumensalbe verwendet werden.


Massagen für ein schönes Hautbild

Massagen können im Zusammenspiel mit Massageölen den Hautzustand verbessern. Dies gilt bei trockener Haut und insbesondere auch bei Cellulite. Cellulite ist eine Bindegewebsschwäche, die vorwiegend Oberschenkel, Gesäß, Oberarme und Hüften betrifft und hauptsächlich bei Frauen vorkommt. Untersuchungen haben ergeben, dass Cellulite bei acht von zehn Frauen vorliegt – dies unabhängig vom Alter. Die Ursachen von Cellulite sind dabei mannigfaltig. Übergewicht spielt eine Rolle, aber eben auch Veranlagung. Insbesondere das Hormon Östrogen kann zur Entwicklung von sogenannter Orangenhaut beitragen, da es auf das Bindegewebe der Frau einwirkt.

Unterschieden wird in drei Stadien: Im ersten Stadium ist die Cellulite nur dann sichtbar, wenn die Haut (etwa am Oberschenkel) zusammengedrückt wird. Dies ändert sich im zweiten Stadium, hier ist bereits eine Veränderung des Hautbildes zu erkennen. Unverkennbar wird die Cellulite ab dem dritten Stadium, da die Haut von unregelmäßiger Struktur ist und abgeschlafft wirkt. Es ist nicht verwunderlich, dass die meisten Frauen unter einem derartigen Hautzustand leiden. Jedoch gibt es Möglichkeiten der Verbesserung.

Zur Verbesserung des Hautbildes ist ein gesunder Lebensstil von Vorteil. Massagen können den Prozess hervorragend unterstützen, gerade auch in der Kombination mit dem richtigen Massageöl. Eine Studie hat bestätigt, dass Massagen den Lymphfluss und die Durchblutung stimulieren können. So kann das Gewebe mit Nährstoffen versorgt und Gewebswasser (damit auch Giftstoffe) abtransportiert werden. Wassereinlagerungen können so vermieden werden, außerdem werden Verklebungen gelöst.

Um einen nachhaltigen Effekt zu erzielen, sollte die Massage regelmäßig erfolgen. Die Wirkstoffe der Öle können dann tief in die Haut gelangen und dort ihre wunderbare Wirkung entfalten. Als Öle sind besonders Papayakernöl- und Traubenkernöl zu empfehlen. Beide Öle sind stark antioxidativ, reich an Vitalstoffen und spenden Feuchtigkeit. Das in dem Papayakernöl enthaltene Enzym Papain hilft außerdem dabei, abgestorbene Hautzellen zu entfernen.
 

Massagen mit natürlichen Rohstoffen und Bio-Qualität

Bei der Wahl der Rohstoffe ist darauf zu achten, dass diese so naturbelassen wie möglich angeboten werden. Die Pressung von Ölen aus Samen, Kernen und Nüssen sollte schonend erfolgen, um die Vitalstoffe bestmöglich erhalten zu können. Zusatzstoffe und Konservierungsmittel sind in aller Regel unnötig und können die Haut irritieren.

Bei der Wahl von Ölen sollte unbedingt auf Bio-Qualität geachtet werden, um möglichst reine Öle zu erhalten. Gerade die Samen und Kerne einer Frucht nehmen große Mengen an Schadstoffen und Pflanzenschutzmitteln auf, die in das Öl übergehen und schließlich auch auf die Haut gelangen. Dies ist selbstverständlich alles andere als vorteilhaft. Bei der Verwendung von Bio-Qualität kann weiterhin gewährleistet werden, dass keine genetisch veränderten Substanzen im Produkt enthalten sind, die in die Haut übergehen könnten.
 

Massageöle selber herstellen

Haut, Körper und Seele können unterschiedliche Bedürfnisse haben. Da es eine Vielzahl an Pflegeölen gibt, kann für nahezu jeden Bedarf das passende Öl gefunden werden. Teilweise bietet es sich sogar an, verschiedene Öle zu mischen, um bestimmte Wirkungen zu erzielen. Es gibt sehr viele gute Massageöle im Handel zu erwerben. Ein Öl, das den eigenen Vorstellungen entspricht, kann aber auch selbst hergestellt werden. Was wird dazu benötigt?

Zunächst wird ein Basisöl benötigt. Dabei handelt es sich um ein Pflanzenöl, welches bereits zur Massage verwendet werden kann. Als Basisöl eignet sich beispielsweise Jojobaöl sehr gut. Von Vorteil ist, dass Jojobaöl nahezu unbegrenzt haltbar ist. Es wird im Gegensatz zu anderen Ölen also nicht ranzig und trägt damit zur Haltbarkeit des Massageöls bei. Das Öl ist relativ geruchsneutral, ätherische Öle lassen sich also sehr gut beimischen. Mandelöl kann ebenfalls gut als Basisöl verwendet werden, ist sehr hautverträglich und duftet leicht nach Marzipan. Wunderbar lässt es sich mit Rosenöl verbinden. Aufgrund der blumigen Note wirkt die Kombination stimmungsaufhellend, gerade auch während der kalten und dunklen Wintermonate. Auf körperlicher Ebene wirkt das Rosenöl Muskelverspannungen und Krämpfen entgegen. Selbstverständlich lassen sich auch mehrere Basisöle ineinander mischen oder verschiedene ätherische Öle hinzufügen. Bitte auch bei den ätherischen Ölen immer darauf achten, dass diese 100 % reine ätherische Öle sind, die aus erster Kaltpressung entstammen und Bio-Qualität haben.

Auf 50 ml Basisöl kommen in der Regel zehn bis zwanzig Tropfen ätherisches Öl, bei intensiven Ölen (zum Beispiel Rosenöl) reichen jedoch meistens schon ein bis zwei Tropfen aus. Die Haltbarkeit des Massageöls hängt dabei primär von der Haltbarkeit des Basisöls ab. Riecht ein Öl ranzig, sollte es nicht mehr verwendet werden.
 
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