Kokosöl

Kokosöl

Die Anwendungsmöglichkeiten von Kokosöl sind geradezu endlos: Ob man es zum Kochen und Backen oder zur Haut- und Haarpflege benutzt

Kokosöl Natürlich vielseitig

Es ist innerlich wie äußerlich bestens zur Körperpflege geeignet. Im Folgenden werden deshalb Anwendungsmöglichkeiten, aber auch allgemeine Informationen zum Wundermittel Kokosöl vorgestellt.
 

Die Gewinnung des Kokosöls

Kokosöl wird auf Grundlage des Weißen Fruchtfleischs der Kokosnuss gewonnen. Dabei wird anhand der Herstellung zwischen nativem und industriellem Kokosöl unterschieden. Industrielles Kokosöl unterliegt einer weniger schonenden Gewinnung. Die Kokosnuss wird hier infolge der Ernte zunächst getrocknet und dann mitunter monatelang eingelagert. Es kann außerdem sein, dass hier chemische Mittel verwendet werden, um beispielsweise die Kokosnussschale vollständig entfernen zu können. Anschließend wird das Fruchtfleisch gewöhnlich zerkleinert, geraspelt und vor der mechanischen Pressung noch sehr stark erhitzt, teilweise auch desodoriert (geschmacks- und geruchsintensiven Begleitstoffe werden entzogen) oder raffiniert.
 

Natives oder kaltgepresstes Öl (meist Bio-Qualität) wird hingegen wesentlich schonender gewonnen und behält so auf ganz natürliche Weise seinen Geschmack. Es wird weder erhitzt noch desodoriert oder raffiniert und entsteht durch eine einzelne – wie der Name sagt – kalte Pressung. So bleiben auch die wertvollen Vitamine, Mineralien und Fettsäuren erhalten, die unterschiedliche positive Wirkungen auf den Menschen (aber auch das Tier) haben können. Sie sollten daher unbedingt auf die Qualität des Öles achten und bevorzugt ein natives Bio-Produkt wählen.


Kokosöl – ein medizinisches Wunder?

Dass das Öl der Kokosnuss ein wahrer Allrounder ist beweisen unter anderem die zahlreichen Einsatzmöglichkeiten zur gesundheitlichen Behandlung: Kokosöl beinhaltet zahlreiche Spurenelemente, Vitamine und Aminosäuren. Antioxidantien stärken zudem das Immunsystem und schützen (nicht nur im Winter) vor Erkältungen und der von vielen so gefürchteten Grippe. Für eine nachhaltige Stärkung genügt bereits die Einnahme eines Teelöffels pro Tag.
 

Kokosöl kurbelt aber auch den Fettabbau an, indem es Fettsäuren in Form sogenannter Ketone freisetzt. Diese Wirkung ist darüber hinaus auch für die Behandlung von Alzheimer - und/oder Demenzerkrankungen von großer Bedeutung. Das Gehirn leidet dabei unter einer Unterversorgung von Glukose und kann diese nicht mehr aufnehmen, Nervenbahnen verkümmern und die geistigen Fähigkeiten schwinden allmählich aufgrund mangelnder Energie. Kokosöl bietet dem Gehirn als alternativen Energielieferanten dann die eben genannten Ketone und vermag so, Symptome und Beschwerden dieser Erkrankungen zu lindern.

Kokosöl als Schutz gegen Zecken, Milben, Läuse, Flöhe und sonstiges Ungeziefer
Abgesehen von seiner großartigen medizinischen Wirkung können dem Kokosöl auch Kompetenzen zum Schutz vor Ungeziefer zugeschrieben werden. Gerade Zecken gelten dabei als gefährlich, da sie durch ihren Biss lebensbedrohliche Zustände und Krankheiten wie Borreliose auslösen beziehungsweise übertragen können. Was all diesen Tierchen dagegen ordentlich einheizt ist die in Kokosöl enthaltene Laurinsäure – übrigens anwendbar bei Mensch und Tier gleichermaßen. Reiben Sie dazu einfach alle potentiell anfälligen Stellen des Körpers (und/oder Ihre Haustiere) ein und die Zecken werden diesen mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht zu nahekommen.
 


Kokosöl und seine Wirkung als Beauty-Produkt für Haut und Haar

 
Anwendungsfeld Haut
Ein hochwertiges (Bio-) Kokosöl hält zahlreiche Wirkstoffe bereit, die auch für eine Anwendung im Sinne kosmetischer Behandlungen nützlich sein können. Unterschiedlichste Schwierigkeiten mit der eigenen Haut lassen sich so reduzieren oder sogar völlig beseitigen.
 

1. Unreine Haut, Schuppenflechte und Neurodermitis

Kokosöl enthält ein breites Spektrum an Inhaltsstoffen, die antimikrobakteriell wirken und infolgedessen auch Entzündungsherde stoppen oder lindern können. Es lässt sich demnach hervorragend einsetzen, um die eigene Gesichtshaut zu pflegen und Akne vorzubeugen beziehungsweise zu einzudämmen. Gleiches gilt für Schuppenflechte und Neurodermitis, denn auch auf diese Erkrankungen der Haut wirken die genannten Inhaltsstoffe des Kokosöls beruhigend und bewirken eine deutliche Verbesserung und Glättung derselben.


2. Trockene Haut und Falten

Kokosöl ist ein wahrer Feuchtigkeitsspender und lässt sich demnach gut zur Behandlung trockener Haut einsetzen. Es beugt damit ebenso aktiv Falten vor, da diese bekanntlich durch eine zu trockene Haut erst entstehen. Darüber hinaus sorgt das Öl für einen frischen Teint und eine samtig jugendliche
Ausstrahlung.


3. Cellulite und Schwangerschaftsstreifen behandeln mit kokosöl

Cellulite entsteht vor allem durch Fettablagerungen oder auch vergrößerte Fettzellen im Unterhautgewebe beziehungsweise der Haut allgemein. Kokosöl vermag die Haut wieder zu straffen, indem es ihr Feuchtigkeit spendet. Es kann so Spuren der oftmals auch sogenannten Orangenhaut verringern. Dasselbe gilt für Schwangerschaftsstreifen: sie können sich schließlich infolge einer Anwendung mit Kokosöl deutlich zügiger zurückbilden.
 

4. Kokosöl gegen Altersflecken

Durch die Anwendung von Kokosöl kann das (weitere) Auftreten von Altersflecken reduziert werden, es ist aber auch möglich, dass bereits bestehende Flecken allmählich verblassen. Altersflecken sind zwar meist lediglich unschädliche Pigmentablagerungen der Haut, sie stellen häufig aber eine optische Störung für die Betroffenen dar.


5. Kokosöl als Sonnenschutz

Dass Kokosöl zur Beruhigung der Haut beiträgt und Feuchtigkeit spendet, wurde im Vergangen bereits wiederholt erwähnt. Hilfreich ist diese Wirkung aber auch für den Schutz vor der Sonne oder Folgen eines zu ausgiebig geratenen Sonnenbads – also einem Sonnenbrand. Wenn Sie Kokosöl zur Vorbeugung einer Verbrennung durch die Sonne nutzen wollen, ist dies durchaus möglich. Sie sollten aber trotzdem auf die Empfehlungen zur Aufenthaltsdauer im UV-Zirkus Rücksicht nehmen.

Anwendungsfeld Haar
Auch für das Haar hält Kokosöl Wirkstoffe bereit, welche vermögen es zu kräftigen, zu glätten und ihm neuen Glanz zu verleihen. Es wirkt darüber hinaus wesentlich nachhaltiger als gewöhnliches Shampoo, ist frei von Nebenwirkungen und universell einsetzbar.


1. Trockenes, stumpfes, glanzloses Haar und Spliss

Kokosöl in seiner reinen Form enthält zahlreiche Vitamine und Nährstoffe. Dies kann auch trockenem und sprödem Haar dabei helfen, Schäden zu Reparieren. Die Haarstruktur wird neu aufgebaut und es bekommt mehr Glanz und Geschmeidigkeit. Die Feuchtigkeit dringt dabei sogar bis zu den Spitzen vor und vermag Spliss zu reduzieren oder diesem vorzubeugen.

2. Kräftigung durch Kokosöl: ist das tatsächlich möglich?

Die Inhaltsstoffe des Kokosöls können das Haar durchaus für sämtliche Umwelteinflüsse wappnen. Sogar die mitunter schädlichen Inhaltsstoffe unterschiedlicher Kosmetika können ihm dann kaum noch schaden.

3. Haarausfall und Schuppen

Die bereits erwähnte Laurinsäure des Kokosöls hilf nicht nur gegen Ungeziefer, sondern auch zur Reduktion von Haarausfall. Massieren Sie das Öl dazu regelmäßig (etwa 30 Minuten) vor der Haarwäsche in die Kopfhaut ein. Dies gilt auch, wenn Sie unter Schuppen leiden.

4. Die richtige Anwendung

Für die Haarpflege mit Kokosöl ist – soweit bisher nicht anders empfohlen – das Haar zunächst mit einem silikonfreien und möglichst milden Shampoo vorzuwaschen. Es ist dabei unbedingt notwendig, diese gründlich (wenn nötig zwei bis drei Minuten lang) auszuspülen. Nun sollten Sie Ihr Haar in ein weiches Tuch legen und behutsam ausdrücken. Gleiches gilt jedoch auch allgemein, denn harte Handtücher oder starker Druck beim Trockenen können die Haarstruktur dauerhaft beschädigen. Kämmen Sie nun Ihr Haar, um schließlich eine etwa haselnussgroße Menge an Kokosöl (zuvor in den Händen verrieben) einzumassieren. Sie sollten dabei die Kopfhaut nicht vergessen. Auch sie profitiert von einer Anwendung mit dem reichhaltigen Naturprodukt.
 
Nun können Sie das Haar in ein Handtuch einwickeln und die natürliche Haarkur für etwa 30 bis 45 Minuten wirken lassen. Anschließend werden die Haare noch einmal gründlich ausgespült und mit dem zuvor gewählten Shampoo nach gewaschen. Nun können Sie wie gewohnt fortfahren - trocknen und frisieren.


Verwenden Sie immer hochwertiges Bio-Kokosöl für Anwendungen auf der Haut und in den Haaren, da minderwertiges und beispielsweise raffiniertes, gebleichtes oder desodoriertes Öl meist viele der wertvollen Inhaltsstoffe bereits verloren hat. Bio-Kokosöl unterliegt zudem strengen Kontrollen und ein deutlicher Unterschied von Haut- und Haarqualität wird bald spürbar sein.

Alles in allem ist Kokosöl also eine wahre Wunderwaffe und eine tolle Unterstützung für Haut, Haar und Gesundheit – dafür braucht es schließlich nicht mehr als das, was ihm die Natur gegeben hat.

Kommentare

Sei der erste der einen Kommentar schreibt....

Schreibe einen Kommentar
* Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
* Pflichtfelder
  • Keine Produkte gefunden