Grüner Tee

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Grüner Tee

Grünertee, auch Grüner Tee oder Grüntee genannt, ist nicht nur aufgrund seines aromatischen Geschmacks, sondern auch aufgrund seiner vielseitigen heilenden Wirkung beliebt.

Grünertee Gesund und Schön


Anbau und Herstellung

Schon seit mehreren Jahrtausenden wird die Teepflanze (Camellia sinensis) in China angebaut. In China wurde auch die besondere Verarbeitung des Grüntees entwickelt. Camellia sinensis ist ein immergrüner Strauch, der bis zu neun Meter hoch werden kann. Die Pflanze wird heute in Japan, Korea, China und in Indien angebaut. Die Teepflanze benötigt viel Sonne, aber auch viel Regen. Gelber Tee, Schwarzer Tee, Weißer Tee oder Grünertee - alle diese Teesorten werden aus der Teepflanze Camellia sinensis hergestellt. Die Teesorten unterscheiden sich nur durch den Grad und das Verfahren der Teefermentation. Bei der Fermentation oxidieren die Teeblätter nach der Ernte. Der Luftsauerstoff wandelt die Inhaltsstoffe der Teeblätter chemisch um. So werden beispielsweise Gerbstoffe zu Aromastoffen umgewandelt. Verschiedene Mineralien und Vitamine reduzieren sich.

Die Blätter für den Grüntee werden nach der Ernte gewelkt und gerollt. Im Gegensatz zum schwarzen Tee werden die Teeblätter für den grünen Tee nicht fermentiert. Dadurch behalten sie ihre dunkelgrüne Farbe. Die Fermentation des Grüntees wird durch eine kurzzeitige hohe Zufuhr von Hitze unterbunden. In China werden die Teeblätter dafür in mit Holz befeuerten Pfannen kurz angeröstet. Alternativ können die Teeblätter auch Wasserdampf ausgesetzt werden. Dieses Verfahren wird eher in Japan angewendet. Anschließend werden die Teeblätter in großen Trocknern bei Temperaturen zwischen 80 und 85 Grad Celsius getrocknet. Über Rüttelsiebe erfolgt dann die Sortierung in Broken- und Blattgrade.

Die positiven Inhaltsstoffe des grünen Tees

Seine positive gesundheitliche Wirkung verdankt der grüne Tee seinen besonderen Inhaltsstoffen. Vor allem die Polyphenole spielen eine wichtige Rolle für die breite gesundheitliche Wirkung des grünen Tees. Wichtig sind die sogenannten Flavonoide, eine Untergruppe der Polyphenole. Zu den Flavonoiden gehört das Flavanol EGCG. Dieses ist aufgrund seiner wissenschaftlich nachgewiesenen gesundheitlichen Wirkung in das öffentliche Interesse geraten. Polyphenole und damit auch das EGCG sind Gerbstoffe. Sie dienen der Teepflanze zur Abwehr von Schädlingen und Krankheiten. Im Tee selber sind sie auch für den Geschmack, die Farbe und die Qualität des Tees verantwortlich. Der Gehalt an Polyphenolen im Tee ist von verschiedenen Faktoren abhängig. So spielen das Alter der Blätter, die Erntezeit, die Wachstumsrate, das Klima, die Anbaubedingungen, die Saatsorte und der Fermentationsgrad eine wichtige Rolle. Aufgrund der Fermentation enthält schwarzer Tee beispielsweise 80 Prozent weniger gesundheitsfördernde Catechine als Grünertee. Weitere wichtige Inhaltsstoffe von Grüntee sind Aminosäuren, L-Theanin und Alkaloide wie Koffein, Theobromin und Theophyllin.
Ebenso wie Kaffee enthält auch Grünertee Koffein. Das Koffein aus dem grünen Tee ist allerdings deutlich verträglicher als das Koffein aus dem Kaffee. Die Catechine des grünen Tees binden sich im Teewasser an das Koffein. Sie sorgen dafür, dass die anregende Substanz nur langsam über den Darm in die Blutbahn gelangt. Somit steigt der Koffeinspiegel im Blut eher langsam an. Die Wirkung entfaltet sich schonender und hält länger an. Die Müdigkeit, die sich kurze Zeit nach einer Tasse Kaffee aufgrund des abrupten Abfalls des Koffeinspiegels im Blut einstellt, bleibt beim grünen Tee aus.

Grünertee für die Gesundheit

Es gibt viele Studien, die die gesundheitliche Wirkung des Grüntees bestätigen. So soll der Grüntee bei mehr als 60 Krankheiten eine positive Wirkung zeigen. In China und Japan wird Grünertee bereits seit fast 5000 Jahren als Heilpflanze genutzt. Einige schriftliche Quellen weisen darauf hin, dass Grünertee früher ausschließlich aus medizinischen Gründen getrunken wurde. Der grüne Tee hat verschiedene Wirkeigenschaften, die die Gesundheit positiv beeinflussen können. So ist Grünertee eines der stärksten Antioxidantien im Pflanzenreich. Antioxidantien können freie Radikale unschädlich machen. Freie Radikale entstehen bei verschiedenen Stoffwechselprozessen im menschlichen Körper. Aufgrund verschiedener chemischer Prozesse können sie Körperzellen schädigen. Die schädlichen Radikalen stehen in Verdacht, Krebserkrankungen und andere schwere Krankheiten zu begünstigen. Doch Grünertee wirkt nicht nur antioxidativ, sondern auch stark entgiftend. Er senkt den Cholesterinspiegel im Blut und verbessert gleichzeitig den Fettstoffwechsel. Deshalb kann er präventiv zur Gesunderhaltung des Herz-Kreislauf-Systems genutzt werden. So kann Grünertee beispielsweise Arteriosklerose und Folgekrankheiten wie Herzinfarkt oder Schlaganfall vorbeugen. Grünertee verbessert auch die Insulinsensitivität der Körperzellen und senkt somit das Risiko an Diabetes mellitus Typ 2 zu erkranken.
Des Weiteren wirkt Grünertee antientzündlich, antibakteriell und antiviral. Auch gegen Pilze haben sich die Blätter der Teepflanze als hilfreich erwiesen. Zudem wird dem grünen Tee eine generelle immunstärkende Wirkung nachgesagt.

Grünertee für eine gesunde Psyche

Grünertee wirkt sich nicht nur positiv auf die körperliche, sondern auch auf die mentale Gesundheit aus. Die enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe haben eine positive Wirkung auf das Nervensystem. Das Ritual des Teetrinkens hat zudem etwas Beruhigendes. Grüner Tee kann somit hilfreich bei Stress oder psychischer Überforderung sein.


Die positive Wirkung des grünen Tees macht sich nicht nur innerlich, sondern äußerlich bemerkbar. Der Tee beeinflusst zahlreiche Stoffwechselprozesse positiv. Das wirkt sich positiv auf das Hautbild aus. Aufgrund der entgiftenden und harntreibenden Wirkung des Grüntees werden Stoffwechselschlacken aus dem Körper ausgeleitet. Ein belasteter Stoffwechsel macht sich häufig in Form von Hauterscheinungen bemerkbar. Über eine innere Reinigung führt der grüne Tee somit zu einem verbesserten Hautbild.

Auch durch das auftragen des Grüntees werden äusserst Poistive Eigenschaften erzielt, gerade Menschen mit sensibler Haut können Grüntee sehr gut vertragen. 

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