Gesunde und attraktive Haut durch richtige Ernährung

Gesunde und attraktive Haut durch richtige Ernährung

Artikel über Ernährung und schöne Haut

Schöne Haut durch richtige Ernährung

Wenn das Auge das Tor zur Seele ist, dann spiegelt die Haut das körperliche Wohlbefinden wider. Tatsächlich steckt in diesem Spruch viel Wahrheit, denn die Zusammensetzung unserer Ernährung besitzt einen beträchtlichen Einfluss auf das Erscheinungsbild des größten, menschlichen Organs. Vorzeitige Alterung, Neigung zu oberflächlichen Reizung, ranzige Poren und die Bildung von Pickeln gehört zu den häufigen Konsequenzen bei mängelbehaftetem Speiseplan.

Reine Haut gilt zugleich als Schönheitsideal und Aushängeschild einer idealen Körperhygiene. Häufig lassen sich Ursachen der optischen Makel leicht beheben. Pflegemittel und Kosmetika können langfristig aber nur eine unterstützend Funktion erfüllen. Vielmehr erfordert eine erfolgreiche Veränderung des Hautbilds Disziplin und Kenntnisse über die Versorgung mit den richtigen Nährstoffen.


Mit ungesunden Angewohnheiten brechen

Die Haut ist vielmehr, als eine äussere Verkleidung. Sie lebt und atmet. Ohne sie erhält der menschliche Organismus nicht ausreichend Sauerstoff zum Überleben. Gleichzeitig dient sie als primäre Barriere zum Schutz vor Verunreinigungen und schädlichen Mikroorganismen. Eine gezielte Neuausrichtung der Ernährung kann zwar massive Besserung bei belasteter Haut bewirken, doch schädliche Einflüsse müssen zuvor dringend unterbunden werden. Besonders verheerend äußern sich intensiver Alkoholkonsum, der übermäßigere Gebrauch von Zigaretten sowie zu lange Aufenthalte in aggressiver Sonnenstrahlung. Gleichzeitig können unüberlegte Sturz-Diäten der Haut merklich zusetzen. Einseitige Hungerkuren reduzieren rasch die Reserven an wertvollen Nährstoffen im Körper und greifen die Oberfläche der Haut rasch an. Ohne ausreichend Flüssigkeit oder Fähigkeit zur Wasserspeicherung, entstehen schuppige, leicht entzündliche Areale. Daher muss eine ausreichende Flüssigkeitsversorgung ebenfals stets Beachtung finden. Ohne genügend Wasser dehydrieren die Hautzellen und verlieren an Form und Spannkraft.

 

Makronährstoffe bilden das notwendige Fundament

Haut benötigt Fett, Eiweiße und Kohlenhydrate – selbst Zucker gilt in geringen Mengen als kein Tabu. Ohne diese Grundnährstoffe funktionieren einfachste Prozesse im Körper nicht effizient. Diese Bausteine tragen zur Bildung von neuem Bindegewebe und Hauttalg bei und fördern die Entstehung der natürlichen Schutzbarriere der Hautzellen. Tatsächlich kommt es auf die gezielte Selektion an. Schnell verdauliche Kohlenhydrate aus Fast Food, industriell raffinierte Zuckerquellen wie Soft-Drinks oder Weißmehlprodukte führen zu einem schnellen Überschuss des Blutzuckerspiegels. Eine erhöhte Insulinausschüttung transportiert im Anschluss den Zucker in die Körperzellen – und dort beginnt der Ärger. Die Überdosis führt zu einer Überaktivität von Talgdrüsen und begünstigt entzündliche Prozesse. Dies wiederum bereitet den Nährboden für Bakterien und führt zur Entstehung von Akne. Eine Schädigung des Stützgewebes fördert die Ausbildung von Falten und beeinträchtigt die Elastizität des Gewebes. Purer Zucker gilt daher als Gift für das Wohlbefinden der Haut. Langkettige Kohlenhydrate aus Vollkornprodukten oder Gemüse nimmt der Körper hingegen nur langsam auf und vermeidet so die ungesunde Zuckerflut.

 

Ungesättigte Fettsäuren kurbeln Stoffwechsel an

Gesättigte Fettsäuren stammen primär aus tierischen Quellen, während die ungesättigten Varianten meist pflanzlichen Ursprungs sind. Öle oder Nüsse beherbergen ein großes Reservoir dieser für den Stoffwechsel in der Zellmembran unverzichtbaren Lipiden. Schuppige oder auch fettige Hautporen belasten bei Mangel häufig das äußerliche Erscheinungsbild. Linolensäure (Omega-6-Fettsäure) greift hier heilsam sowie reinigend ein, indem sie Talg eine flüssigere Konsistenz verleiht. Verstopfungen und Rückzugsorte für Bakterien gehen bei ausreichender Versorgung in der Regel sichtbar zurück. Sonnenblumenöl und weitere Alternativen auf pflanzlicher Basis gelten als exzellente Lieferanten der mehrfach ungesättigten Fettsäure. Der Namensvetter, die Linolsäure (Omega-3-Fettsäure), stammt hingegen primär von Meerestieren wie dem Lachs oder der Makrele. Sie unterstützt das Immunsystem bei seinen Aufgaben und beugt aktiv Entzündungen der Haut vor. Trotz des eher mäßigen Rufs der gesättigten Fettsäure, erweisen auch diese der Haut einen unschätzbaren Dienst. Sie bilden ein Schutzfilm direkt auf der Hautoberfläche und wehren als Bollwerk Reizstoffe und Trockenheit von äußeren Umwelteinflüssen ab.

 

Eiweiße erhöhen die Elastizität der Haut

Eiweiße (Proteine) gehören zu den lebenswichtigen Grundbausteinen zur Produktion neuer Körperzellen. Sie sind in nahezu allen Komponenten des organischen Lebens zu finden. Alle Enzyme, das Bindegewebe und Haare setzen sich aus Eiweiß zusammen. Besonders wertvoll sind die essenziellen Aminosäuren, die der Körper nicht selbst produzieren kann und daher auf deren orale Zufuhr angewiesen bleibt. Leidet ein Mensch an einem Mangelzustand, hat dies sichtbare Konsequenzen auf die Beschaffenheit seines Bindegewebes. Die nachlassende Flexibilität führt zu sichtbaren Verformungen wie leichte Gruben in der Hautoberfläche. Cellulite, auch unter der Bezeichnung als Orangenhaut bekannt, tritt dann in Erscheinung. Eine ausreichende Aufnahme von Eiweiß über die Ernährung wirkt der natürlichen Erschlaffung im Laufe des Lebens gezielt entgegen. Geeignete Lieferanten von wertvollen Proteinen sind tierische Lebensmittel wie Fisch (Thunfisch), Milchprodukte, Eier, Fleisch (Rinderfilets) und Wurstwaren. Als pflanzliche Alternativen existieren zum Beispiel Nüsse, Weizenkeime, Sojabohnen oder Linsen.


Antioxidantien und Vitamine beugen der Hautalterung vor

Prävention ist in vielen Fällen das wirkungsvollste Mittel gegen eine vorzeitige Alterung der Haut. Freie Radikale im Organismus hemmen die natürliche Regeneration der Körperzellen. Antioxidantien setzen dem oxidativem Stress ein Ende. Grund für eine zu große Belastung sind falsche Ernährungsgewohnheiten. Neben den bereits bekannten Gefahrenquellen (Alkohol und Rauchen) gelten besonders ungesunde Nahrungsmittelzusätze und gehärtete Fette in Fertiggerichten als Katalysator. Das notwendige Gegengewicht liefern alle Lebensmittel, die reichhaltig an Vitamin C, Vitamin E, Vitamin A und Vitamin B sind. Vitamin C ist vor allem in Obst und Gemüsesorten (Orangen, Guave, Paprika) zu finden und beugt der Faltenbildung vor. Gemeinsam mit Biotin und Vitamin B5, das der Wundheilung dienlich ist, bildet es einen Schutz gegen freie Radikale. Vitamin A gilt als Nachstufe des in Pflanzen vorkommenden Beta-Karotin und trägt einen hohen Anteil zur Zellregeneration bei. Gleichzeitig schützt es vor aggressiver UV-Strahlung der Sonne und funktioniert somit als natürliche Barriere vor einer zu frühzeitigen Schädigung beim Sonnenbaden.

 

Vitamin E reguliert die Feuchtigkeitsaufnahme und stützt zusätzlich das Bindegewebe. Als wichtige Nahrungsquelle gelten Körner, Nüsse und Öle auf pflanzlicher Basis. Vorsicht ist jedoch bei der Zubereitung von Mahlzeiten vonnöten. Antioxidantien neigen durch Erhitzung zu irreversiblen Strukturschäden und verlieren somit vollkommen ihre schützende Charakteristik. Schonende Erwärmung oder roher Verzehr bleibt daher ratsam, um den maximalen Nutzen aus ihnen zu ziehen.


Mineralstoffe und ihre Bedeutung für gesunde Haut

Mikronährstoffe wie Mineralien sind ein unverzichtbares Element für ein ausgeglichenes Hautbild. Kommt es hier zu einer Unterversorgung, verliert dieses an gesunder Farbe und wirkt blass. In Extremfällen kommt es sogar zum Haarausfall. Besonders Eisen, Magnesium sowie Zink fällt eine größere Bedeutung zu. Während Magnesium sich primär in Vollkornprodukten und Hülsenfrüchten findet, lagern Vorräte an Zink und Eisen vor allem in Fleisch und Milcherzeugnissen. Eisen greift direkt in die optimale Sauerstoffversorgung der Hautzellen ein. Für die strukturelle Stärkung der Haut ist Kalzium zuständig. Im Verbund mit dem Spurenelement Selen und Silizium (Kieselsäure) erfüllt es eine stabilisierende Funktion übt zudem aber auch bei brüchigen Nägeln und Haaren positiven Einfluss auf die Heilungsprozesse aus.

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