Gesund und lecker – Bienenwachs als Lebensmittel

Gesund und lecker – Bienenwachs als Lebensmittel

Der Honig ist aus vielen Küchen längst nicht mehr wegzudenken. Mit dem Wachs liefern die Bienen dem Menschen einen weiteren wichtigen Rohstoff – nicht zuletzt für die Herstellung von Kerzen. Doch kann das Wachs eigentlich auch verzehrt werden?

Ist Bienenwachs essbar?

Die Wahrheit ist: Bereits heute steht der natürliche Rohstoff relativ häufig auf dem Speiseplan. Das ist allerdings nur wenigen Verbrauchern bewusst. Die Eigenschaften des Bienenwachses erlauben nämlich auch eine Verwendung in der Lebensmittelindustrie. Wer etwa verhindern will, dass die Gummibärchen in der Verpackung aneinanderkleben, der verwendet das Wachs als natürliches Trennmittel. Und wer den Schokopralinen einen schönen Glanz verleihen möchte, der kann das tierische Produkt selbst dafür verwenden. In Müslis, Süßigkeiten wie Kaubonbons, in Lutschpastillen für den erkrankten Hals, in einigen Teigwaren sowie Brotaufstrichen ist das Bienenwachs längst zu einem nicht unerheblichen Anteil enthalten – und wird daher regelmäßig konsumiert.


Auch für die bewusste Ernährung geeignet
Doch immer häufiger fragen die Verbraucher gezielt nach dem Bienenwachs – viele Supermärkte und Bio-Läden haben ihr Angebot entsprechend erweitert. Zu finden sind meist zwei Varianten. Einerseits wird das Wachs aus der Wabe gewonnen und in weichem Zustand in kleine Pastillen gepresst. Sie können anschließend etwa über das Müsli gegeben oder leicht erwärmt auf das Brot gestrichen werden. Andererseits gehen einige Imker dazu über, neben dem Honig auch die Waben – und damit das darin enthaltene Wachs – an den Konsumenten zu verkaufen. Letztgenannter isst die Wabe roh und kann sie in zerkleinertem Zustand ebenfalls zur Verfeinerung vieler Speisen einsetzen.


Essbar – aber auch lecker?
Natürlich schließt sich an das zuvor Gesagte eine weitere Frage an: Wie schmeckt das Bienenwachs eigentlich? Allerdings fällt die Antwort darauf vielschichtig aus. Bienenvölker gewinnen ihren Honig aus unterschiedlichen Pflanzenpollen. Die durch den Imker verkauften Waben können in fast jeder Jahreszeit dem Bienenstock entnommen werden. Auch die Zubereitung durch den Konsumenten beeinflusst den Geschmack. Im Regelfall sollte dieser einen leicht würzigen und aromatischen Charakter aufweisen, kann in der Frühlingsernte etwas milder und lieblicher, im Herbst dagegen bitterer und etwas schärfer ausfallen. Das wiederholte Erwärmen entzieht dem Bienenwachs zudem seinen ureigenen Geschmack und lässt ihn auf der Zunge beinahe neutral wirken.


Ein kleiner Beitrag zur besseren Gesundheit
Doch nicht alleine der Geschmack ist es, der die Nachfrage nach dem Bienenwachs zuletzt in die Höhe getrieben hat. Vielfach ist von diversen gesundheitlichen Wirkungen die Rede. Der häufige Verzehr soll den Körper mit wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen versorgen – und sogar chronische Krankheiten lindern. Leider fehlen bislang die klinischen Studien, um derlei Thesen zu bestätigen. Klar ist dagegen, dass das Bienenwachs – wie schon der Honig – im Körper eine leicht entzündungshemmende Wirkung hat und zugleich das Wachstum schädlicher Pilzkulturen verhindert. Ebenso ist es reich am Vitamin A, wodurch Haut, Haare und Nägel gestärkt werden.


Worauf ist beim Kauf zu achten?
Allerdings lässt die steigende Nachfrage auch immer mehr Angebote entstehen, die zwar preiswert und damit attraktiv wirken – die im Geschmack und der positiven Zusammensetzung für den Organismus aber schon nicht mehr überzeugen. Zunächst gilt daher, dass das Bienenwachs ausnahmslos in Bio-Qualität erworben werden sollte. Ebenso ist darauf zu achten, dass die Verarbeitung – sofern eine solche überhaupt stattfand – möglichst schonend vorgenommen wurde. Erst dadurch ist es möglich, das charakteristische Aroma und das Vorkommen an Vitaminen zu erhalten. Gelingt das, kann das Bienenwachs als leckeres und gesundes Naturprodukt regelmäßig in den Speiseplan integriert werden.


Unser Bio Bienenwachs bestellen

Bienenwachs

Kommentare

Sei der erste der einen Kommentar schreibt....

Schreibe einen Kommentar
* Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
* Pflichtfelder
  • Keine Produkte gefunden