Fichtennadelöl

Fichtennadelöl

Was ist ätherisches Fichtennadelöl?

Fichtenbaum

Allgemein geht der Trend hin zu natürlichen Produkten, weg der chemischen Keule. Dies gilt zunehmend für Pflanzenöle wie Leinöl, Arganöl, Fichtennadelöl und andere für die Gesundheit und das Wohlbefinden wertvolle Pflanzenöle.

Unter den Begriff Fichtennadelöle fallen grundsätzlich Öle, die aus den Nadeln und zweigen von Nadelbäumen wie Lerchen und Fichten entstehen. Das Pflanzenöl aus Teilen der Fichte (ätherisches Fichtennadelöl) entsteht durch Wasserdampfdestillation und verströmt einen angenehmen Duft nach Wald. Außerdem hat es eine beruhigende und gleichzeitig anregende Wirkung auf die menschliche Psyche. Mehrere Gründe, weshalb es sich hervorragend für Yogaübungen und Meditationsübungen eignet. Aber das ist nicht alles.


Fichtennadelöl – die wichtigsten Inhaltsstoffe

Die Hauptbestandteile von Fichtennadelöl sind die ätherischen Öle Bornylacetat und Borneol. In Zusammenarbeit mit diesen sorgen weitere ätherische Öle wie Limonen für die positiven Wirkungsweisen des Pflanzenöls auf die Atemwege und die Muskeln, um zwei Beispiele zu nennen.

Die Wirkungsweisen und Anwendungsmöglichkeiten von Fichtennadelöl

Die Fichte lässt sich aus den schweizerischen Wäldern nicht wegdenken. Aus diesem Grund und wegen des breiten Wirkspektrums des Pflanzenöls liegt es nahe, ätherisches Fichtennadelöl aus der Schweiz zu nutzen.

Fichtennadelöl wirkt desinfizierend und gegen Parasiten. Zum einen hilft es dabei, Entzündungen zu hemmen. Zum anderen stärkt es die Immunabwehr und hat positive Wirkungen auf die Atemwege, bei Pilzinfektionen und Arthritis. Zudem hat das wertvolle Pflanzenöl harntreibende und schleimlösende Eigenschaften.

Grundsätzlich lassen sich die Wirkungsweisen des Pflanzenöls in zwei Bereiche einteilen:

• Körperliche Wirkung
• Wirkung auf die Psyche

Die körperliche Wirkung

Im körperlichen Bereich gibt es positive Erfahrungen nach der Verwendung des Pflanzenöls bei Muskelschmerzen. Des Weiteren bei Durchblutungsstörungen, Rheuma, Bronchitis, Husten, Asthma und allgemeinem Schwächegefühl.

Das Pflanzenöl regt die Atmung an, löst Schleim und reinigt die oberen und unteren Atemwege. Wer an einer Atemwegserkrankung leidet, dem hilft das Öl zu einer schnellen Genesung. Der Grund ist, die ätherischen Öle lagern sich in die Zellwände der Atemwege ein, wo sie ihre Wirkung entfalten, indem sie Krankheitserreger ausschalten.

Eine Erkältung beginnt oftmals mit Husten und Schleimauswurf. Betroffene spüren oftmals, wie der Husten festsitzt. Fichtennadelöl hilft durch seine Wirkmechanismen dabei, Schleim zu lösen und fördert die Genesung.

Das Öl lässt sich als Inhalationslösung verwenden, wobei es gegen Erkältungen wirkt. Hierfür eignen sich fünf bis zehn Tropfen in einem Liter heißem Wasser. Den Kopf mit einem Handtuch bedecken und die aufsteigenden Dämpfe aus dem Behältnis mit dem Pflanzenöl einatmen. Weiterhin ist es sinnvoll, die Brust mit wenigen Tropfen des Pflanzenöls einzureiben.

In der Duftlampe verströmt Fichtennadelöl einen frischen Duft nach Wald, der an einen Waldspaziergang erinnert.

Eine weitere Anwendungsmöglichkeit von Fichtennadelöl ist ein Erkältungsbad (Vollbad), das gegen rheumatische Beschwerden, Muskel- und Nervenschmerzen hilft. Für diese Anwendung fünf Gramm Fichtennadelöl ins Wasser geben. Damit es sich besser verteilt, vorher in einem kleinen Behältnis mit Honig oder Zitronensaft verquirlen. Die empfohlene Wassertemperatur bei dieser Anwendung liegt bei 35 Grad Celsius. Das Vollbad nicht länger als 20 Minuten genießen.

Zur innerlichen Anwendung des wertvollen Pflanzenöls reichen drei bis vier Tropfen auf einem Stück Würfelzucker oder in einer geringen Menge Wasser aus. Das Ganze mehrmals täglich schlucken. Auf diese Weise lassen sich Erkältungsbeschwerden und andere Beschwerden lindern.


Die Wirkung auf die Psyche

Fichtennadel wirkt sich positiv auf das innere Gleichgewicht aus. Außerdem wirkt es gegen Stress, Angstzustände, nervöse Unruhe und Erschöpfung. Nicht zu vergessen, das Pflanzenöl reinigt die Raumluft und sein angenehmer Duft sorgt für eine positive Atmosphäre, die das Wohlbefinden steigert.

Wann ist es wichtig, Fichtennadelöl nicht zu verwenden?

Grundsätzlich gilt: Ätherische Öle wie Fichtennadelöl nicht auf geschädigte oder verbrannte Hautpartien auftragen.

Betroffene von Verkrampfungen der Atemmuskulatur mit Atemnot tun gut daran, Fichtennadelöl nicht zu inhalieren. Gleiches gilt für alle ätherischen Öle sowie bei Bluthochdruck, Herzmuskelschwäche und Asthma. Des Weiteren bei Bluthochdruck, Keuchhusten, Lungenentzündung.

Fichtennadelöl am besten bei Kindern unter zwei Jahren nicht anwenden, bei Kindern unter sechs Jahren keine Inhalation mit dem Pflanzenöl.

Bei Schwangeren gilt: Da hier die Unbedenklichkeit der Anwendung mit Fichtennadelöl nicht nachgewiesen ist, ist es am besten, wenn Schwangere ätherisches Fichtennadelöl meiden.

Fichtennadelöl – Kaufentscheidung

Egal, für welches ätherische Öl Verbraucher sich entscheiden. Wichtig ist in allen Fällen die Qualität. Viele Hersteller mischen Zusatzstoffe in ihre Produkte oder strecken sie mit minderwertigen Ölen.

Das bedeutet, alleinig die Bezeichnung „ätherisches Öl“ auf der Flasche reicht nicht aus, um gute Qualität zu kaufen, da es über die Beschaffenheit des Produktes nichts aussagt. Vielmehr ist es wichtig, auf Angaben wie „naturidentisches Öl“ oder „naturreines Öl“ zu achten.

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