Fettige Haut

Fettige Haut

Artikel über fettige Haut

Ursachen und Lösungen

Fettige Gesichtshaut – Auf die Pflege kommt es an

Eine fettige, glänzende und zu Unreinheiten neigende Gesichtshaut wird noch immer als Zeichen mangelnder Hygiene angesehen und die Betroffenen sind oft ratlos. Dabei ist es neben einigen Krankheiten, die als Symptom auch fettige Haut beinhalten können, in vielen Fällen der Hormonhaushalt, der diese Erscheinung verursacht. Vor allem Jugendliche in der Pubertät neigen zu Pickeln, Mitessern und fettiger Haut, ausgelöst durch verschiedene Sexualhormone wie dem Androgen. Darüber hinaus spielen die Ernährungsweise, Umwelteinflüsse sowie Stress und Vererbung eine wichtige Rolle.

Was ist fettige Haut genau?


Anhand des Feuchtigkeits- und Fettgehaltes der Hautoberfläche lässt sich das eigene Hautbild feststellen. Dieser Zustand wird häufig auch nur als „Hauttyp“ bezeichnet. Dabei entspricht das jeweilige Hautbild lediglich der vererbten Neigung zu einem bestimmten Hauttypen, der sich unter Umständen im Laufe des Lebens ändern lässt. An dieser Stelle können also alle Leidgeplagten mit stark fettiger und glänzender Gesichtshaut aufatmen: Jedes Hautbild kann durch passende Maßnahmen und mit der richtigen Pflege verbessert werden.

Neben der trocken-fettarmen Haut, der normalen Gesichtshaut sowie der Mischhaut gibt es die fettige Haut, also den feucht-fetten Hautzustand. Bei der feucht-fettigen Gesichtshaut weist die Hautoberfläche eine ölige Beschaffenheit auf, die sich in den meisten Fällen auf eine überschüssige Talgproduktion zurückführen lässt. Die Medizin hat einen eigenen Begriff für dieses Phänomen: Fettige Haut wird auch als Seborrhoea oleosa bezeichnet.

Die Oberfläche der Haut ist dabei von einem Gemisch aus Fettstoffen und Wasser, der sogenannten Hydrolipidemulsion, überzogen. Der Fettanteil ist eine Mischung aus Hornschichtfett und Talg (Sebum), während die wässrige Lösung von den Schweißdrüsen abgesondert wird. Die Verhornung der Haut macht dabei etwa 10 Prozent des Gesichtsfettes aus, den Hauptanteil von circa 90 Prozent bilden allerdings die Talgdrüsen.

Das sind die Merkmale fettiger Gesichtshaut


Fettige Haut lässt sich bereits mit bloßem Auge leicht erkennen, sie ist:

  • glänzend
  • fahl
  • großporig
  • unrein

Die Oberfläche der Haut ist ölig, glänzt stark und weist einen Fettfilm auf. Sie ist für gewöhnlich dicker als normale Haut und die Poren sind stark erweitert, wodurch die gesamte Gesichtshaut ein gröberes Hautrelief aufweist. Stark fettige Haut ist in der Regel schlechter durchblutet als andere Hauttypen und wirkt zudem fahl oder blass. Besonders betroffen ist die T-Zone im Gesicht, also die Areale Kinn, Nase und Stirn. Ein weiteres Kennzeichen der fettigen Haut ist die Neigung zu Pickeln und Mitessern. Im Gegensatz zu den „normalen“ Hauttypen bleibt die fettige Gesichtshaut allerdings auch länger straff und zeigt sich durch den zusätzlichen Fettfilm widerstandsfähiger gegen Umwelteinflüssen wie Sonne, Kälte oder Nässe.

Fettige Haut und Talgproduktion


Neben Nägeln, Haaren und auch Schweißdrüsen zählen die Talgdrüsen zum Hautanhang. Eingebettet in der Lederhaut (Dermis) befinden sie sich meist direkt am Haarbalg. Freistehende Talgdrüsen ohne Verbindung zu Haarfollikeln finden sich lediglich an Haut-Schleimhaut-Abgrenzungen wie Lippen oder Genitalien. In der Regel lässt sich die fettige Gesichtshaut, also die erhöhte Produktivität der Talgdrüsen auf hormonelle Schwankungen, verursacht durch männliche Sexualhormone(Androgene), zurückführen. Die Ausprägung dieser hormonellen Stimulation ist dabei abhängig von der genetischen Veranlagung und dem Lebensalter.

Umwelt und Hormone beeinflussen die Talgproduktion


Unsere Talgdrüsen sorgen dabei nicht nur für unerwünschte und überschüssige Talgproduktion, sondern erhalten durch das sogenannte Sebum, ein Fettgemisch, die Haut geschmeidig. Zahlreiche Talgdrüsen befinden sich an den Haarwurzeln und werden daher auch Haarbalgdrüsen genannt. Die Mischung aus Cholesterin, Wachsen und Fettsäuren schützt die Haut vor Umwelteinflüssen und unterstützt die Bildung des natürlichen Säuremantels, der wiederum Pilze und Bakterien abwehrt. Mit dem abgesonderten Wasser aus den Schweißdrüsen liefern die Fettsäuren in Form des Hydrolipidfilms die nötige Feuchtigkeit. Die Produktivität der Schweiß- und Talgdrüsen ist dabei vom Lebensalter, der Körperregion und dem hormonellen Haushalt abhängig. Bei Neugeborenen wird die Produktivität natürlicherweise angekurbelt, während sie im Kleinkindalter etwas abnimmt, um sich in der Pubertät wieder zu verstärken. Mit sinkendem Testosteronspiegel und im fortgeschrittenen Alter neigt der Mensch dann zu einem trocken Hautbild.

Fettige Haut: So entstehen Unreinheiten


Die Mischung aus kleinen Hornhautpartikeln und überschüssigem Talg verstopft die Follikelkanäle, aus denen die Haare wachsen sowie unsere Hautporen. Ein Mitesser wird durch die geweitete und verstopfte Pore sichtbar. Diese Talgablagerungen bilden den perfekten Nährboden für verschiedene Bakterien, die Akne hervorrufen können. Im Anschluss entzündet sich die Pore und eine Eiterpustel entsteht. Akne ist dabei nicht nur eine hartnäckige Begleiterscheinung von pubertierenden Jugendlichen, sondern eine Erkrankung, die bis ins Erwachsenenalter durch verschiedene Faktoren ausgelöst werden kann. Akne kommt dabei in unterschiedlichen Schweregraden und Ausformungen vor und zeigt sich hauptsächlich im Gesicht, auf dem Dekolleté sowie dem Rückenbereich.

Akne und hartnäckige Mitesser können außerhalb der Pubertät auch bei Erwachsenen jenseits des 25. Lebensjahres auftreten. Diese Akneform wird dann in der Medizin als Acne tarda bezeichnet. Neben den inneren Auslösern wie ein Ungleichgewicht im Hormonhaushalt können auch äußere Faktoren Unreinheiten in der Gesichtshaut entstehen lassen. Dazu zählen UV-Strahlung (Mallorca-Akne), bestimmte Medikamente, unverträgliche Kosmetika sowie einige Süßigkeiten wie Schokolade. Um die Talgproduktion zu kontrollieren und hartnäckige Unreinheiten in den Griff zu bekommen, empfiehlt sich die Anwendung von entfettenden und antibakteriellen Pflegeprodukten. Waschlotionen mit einem leicht sauren pH-Wert stärken den Säuremantel der Haut, während sanfte Peelings überschüssige Hornhautschuppen abtragen. Bei einer fettigen und zu Unreinheiten neigenden Gesichtshaut empfehlen sich außerdem fettfreie Pflegelotionen.

Was hilft bei einer fettigen Gesichtshaut?


Generell ist es sinnvoll, Pflegeprodukte stets anhand des aktuellen Hautzustands auszuwählen. Bei fettiger und zu Unreinheiten neigender Gesichtshaut sollte die überschüssige Talgproduktion verringert sowie das Gleichgewicht an Fetten und Feuchtigkeit normalisiert werden. Die Pflegeprodukte dürfen allerdings gleichzeitig nicht zu stark austrocknen oder die Oberfläche zu sehr entfetten, da dies die Talgdrüsen nur zu weiterer Talgproduktion anregt. Mit aggressiven Produkten wird also lediglich der gegenteilige Effekt bewirkt und das Hautbild nicht verbessert.

Fettige Haut und Ernährung


Eine gesunde Lebensführung und eine ausgewogene Ernährung verhelfen nicht nur zu einem besseren Wohlbefinden, sondern wirken sich auch positiv auf unser Hautbild aus. Stark zuckerhaltige Lebensmittel sowie Gerichte mit schlechten Fettsäuren wie beispielsweise Süßigkeiten, Chips, Wurst, Frittiertes und auch Ketchup sollten daher nicht nur der Haut zuliebe seltener verzehrt werden. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr bildet jedoch den wichtigsten Aspekt: Ein gesundes Hautbild lässt sich mit zwei bis drei Litern Wasser oder ungesüßtem Tee erreichen, denn nur so werden Stoffwechselschlacken effektiv ausgeschieden. Vollkornprodukte, Kräuter sowie frisches Obst und Gemüse versorgen den Körper nicht nur mit lebenswichtigen Vitaminen und Mineralstoffen, sondern tragen auch zu einem besseren Hautbild bei.
Paprika, Zitrusfrüchte und Sojasprossen sind die perfekten Vitamin C-Lieferanten und sorgen für eine normale Kollagenbildung und unterstützen dadurch die normale Funktion der Haut. Eigelb, Champignons sowie Leber sind reich an Biotin und bedeutsam für ein gesundes Hautbild, geschmeidige Haare und feste Nägel. Nicht umsonst wird Biotin bereits im Volksmund als „Schönheitsvitamin“ bezeichnet. Zink sollte bei einer fettigen Gesichtshaut ebenfalls nicht unterschätzt werden: Meeresfrüchte und Hülsenfrüchte liefern durch ihren besonders hohen Zinkgehalt besonders viel von dem wichtigen Spurenelement und tragen so zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress bei.

Passion Anti-Pickel Crème – Sanft gegen fettige Haut


Unsere hochwertigste Crème gegen fettige Haut und hartnäckige Hautunreinheiten ist die Passion Anti-Pickel Crème. Sie ist für den täglichen Gebrauch gedacht und hilft auch dabei, neuen Unreinheiten effektiv vorzubeugen. Bei Bea Nature Naturkosmetik arbeiten wir nur mit exzellenten, natürlichen Rohstoffen und sind durch unser ganzheitliches Konzept stets um beste Qualität bemüht – das unterscheidet uns wesentlich von anderen Naturkosmetik-Herstellern.

Die Passion Anti-Pickel Crème im 50 ml Tiegel sagt dabei nicht nur dem überschüssigen Hautfett, sondern auch Akne, Pickeln, Hautirritationen sowie Rötungen den Kampf an. Der gesamte Wasseranteil der Pflegecrème besteht aus Bio-Hamameliswasser und wirkt dank der kraftvollen Gerbstoffe entzündungshemmend und angenehm beruhigend. Das vielseitige Hamameliswasser verbessert das Hautbild und entspannt die gerötete, gereizte Haut. Ein weiterer wichtiger Gegenspieler bei fettiger Gesichtshaut ist die Maracuja, die auch als Passionsfrucht bezeichnet wird. Da nicht nur unsere ganzheitliche Verarbeitung, sondern auch exzellente Inhaltsstoffe unsere Leidenschaft sind, war der Name der Pflegecrème gefunden: Passion. Das Passionsfrucht- oder Maracujaöl versorgt die Haut mit wertvollem Vitamin A und Linolsäure. Diese steigern die Hautelastizität und schützen vor Umwelteinflüssen. Maracujaöl hat sich vor allem bei fettiger, glänzender und zu Unreinheiten neigender Gesichtshaut einen Namen als das ideale Pflegeöl gemacht. Mit Nachtkerzenöl wird sensible und irritierte Haut beruhigt und geschmeidig, denn überschüssige Talgabsonderungen lassen sich mit dem vielseitigen Hautpflegemittel regulieren. Auch Jojobaöl macht Juckreiz, Pickeln und Rötungen das Leben schwer: Da es sich beim Jojobaöl streng genommen um ein Wachs handelt, schützt es die Haut zusätzlich vor schädlichen Einflüssen und verbessert die Hauttextur dank Provitamin A und Vitamin E. Schwarzkümmelöl, Borretschsamenöl und ätherisches Teebaumöl wirken nicht nur entzündungshemmend, sondern gelten als die besten, natürlichen Hausmittel gegen fettige und unreine Haut. Ätherisches Mandarinenöl verspricht einen angenehmen, frischen Duft und öffnet verstopfte Poren.

Kommentare

  1. Pädu Pädu

    Ich hatte meine Lebenlang fettige Haut und wurde deshalb öfters gehänselt. Auch Hautunreinheiten wie Pickel und Mitessern machten mir zu schaffen. Fettige Haut ist allerdings nichts schlechtes. Ich bin jetzt 42 Jahre alt und die meisten schätzen mich bis zu 10 Jahre jünger! Meine Haut war immer gut "geffettet" und somit bildeten sich viel weniger und schwächere Falten. Also junge Leute: Die Medaille wird sich noch drehen für euch.

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