Diaphorese "Schweiss"

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Diaphorese "Schweiss"

Der folgende Text erläutert, warum Schweiß überhaupt entsteht, warum dieser teilweise seltsam riecht und wie viel Schweiß normal ist.

Schweiß

Schweiß ist vielen Menschen sehr unangenehm. Und gerade im Sommer, wenn es wärmer wird, lässt er sich häufig blicken. Dennoch ist das Schwitzen etwas ganz Normales und es erfüllt zudem auch einige sehr wichtige Funktionen, um die Gesundheit des Körpers zu unterstützen. 

Warum schwitzen wir?

In der Haut befinden sich unzählige Schweißdrüsen, die mit dem bloßen Auge nicht erkennbar sind. Sie produzieren kleine Tröpfchen, die an die Hautoberfläche transportiert werden, wenn der Körper seine Temperatur regulieren muss. Wenn wir uns körperlich betätigen und auch wenn es sehr warm ist, produzieren die oben erwähnten Drüsen kühlenden Schweiß, damit der Organismus nicht überhitzt. Allerdings kann dieser nur zusammen mit dem Mineralstoff Natriumchlorid ausgeschieden werden. Das ist auch der Grund dafür, warum Schweiß leicht salzig schmeckt.

Wieso stinkt Schweiß?

Schweiß riecht eigentlich neutral. Wenn er aber beim Austreten auf Bakterien trifft, die sich auf der Haut oder auf der Kleidung befinden, entsteht der typische und teilweise auch unangenehme Geruch. Um diesen zu vermeiden, sollten luftdurchlässige Kleidungsstücke getragen werden, die idealerweise aus Naturfasern wie Baumwolle oder Leinen bestehen. Denn durch diese wird der Körper gekühlt und der Schweiß kann nach außen abgeleitet werden. Synthetikfasern sind dagegen nicht zu empfehlen, da sie wie eine Art „Bakterienspeicher“ fungieren und nicht atmungsaktiv sind. Des Weiteren kann es helfen, die Achselhaare zu entfernen, um die Geruchsbildung zu verringern. Eine gründliche Körperpflege und ein desinfizierendes Waschmittel können auch Abhilfe schaffen.

Wie viel Schweiß ist normal?

Ein erwachsener Mensch produziert am Tag ungefähr 1,5 Liter Schweiß, wenn er sich körperlich stark betätigt sogar noch mehr.

Kann Schwitzen krankhaft sein?

Es gibt rund 13,3 Millionen Deutsche, die unter einer sehr starken Schweißproduktion leiden. Dieses Phänomen wird auch als Hyperhidrosis (aus dem Griechischen hyper = zu viel und hidros = Wasser) bezeichnet und kann sehr unangenehm sein. Grundsätzlich wird hiervon gesprochen, wenn der Schweiß auch unabhängig von Temperatur in großen Mengen austritt, ohne dass eine körperliche Betätigung dafür verantwortlich ist. Betroffene sollten einen Arzt aufsuchen, der mit speziellen Tests und Untersuchungen herausfinden kann, welche Ursachen hinter dem vermehrten Schwitzen stecken. Dies ist sehr wichtig, denn wird die Hyperhidrosis nicht oder unzureichend behandelt, können Pilzinfektionen, Warzen und verschiedene bakterielle Infektionen entstehen, die ein unschönes Hautbild erzeugen.

Welche Mittel helfen am wirksamsten gegen Schweiß?

Um Schweiß zu unterdrücken, können unterschiedliche Mittel eingesetzt werden, wie zum Beispiel Deodorants oder Antitranspirantien. Diese Produkte unterscheiden sich nur in ihrer Wirkungsweise. Erstere überdecken den Geruch mit unterschiedlichen parfümierten Inhaltsstoffen. Antitranspirantien verengen dagegen die Ausgänge der einzelnen Schweißdrüsen im Achselbereich, wodurch bis zu 60 % weniger Schweiß an die Hautoberfläche gelangt. Welches Produkt besser wirkt, muss individuell ausprobiert werden.
 
Bitte verwenden Sie Deodorants ohne Aluminium, das ist ganz wichtig. Wir von Bea Nature produzieren keine Deodorants, aber es gibt viele (Naturkosmetik) Marken die gute Produkte herstellen. Die Wirksamkeit ist mit Sicherheit etwas schwächer als die künstlichen Deos, dafür um einiges gesünder.

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