Cellulite Massage, Lymphdrainage & Schröpfen

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Cellulite Massage, Lymphdrainage & Schröpfen

Orangenhaut Professionell behandeln von Zuhause aus.

1. Cellulite Massage

Bei der Massage von Bindegewebe, das unter Cellulite leidet, werden besondere Massagegriffe und Drucktechniken angewendet, um die Verklebungen im Gewebe zu lösen. Das fördert zudem die Durchblutung und regt den Lymphfluss an.

Eine Massage-Technik, die auch selbst sehr gut angewendet werden kann, ist die chinesische Tuina-Massage (tui = schieben, na = greifen). Während diese Massage-Technik traditionell vor allem angewendet wird, um Entspannung und Schmerzlinderung zu fördern, hat sie noch einen schönen Nebeneffekt. Denn durch verschiedene Techniken wie zu Beispiel Kneten, Streichen, Kneifen oder Pressen bringt sie den Stoffwechsel in Schwung. Außerdem löst sie Wassereinlagerungen und strafft gleichzeitig das Bindegewebe. Somit mindert die Tuina-Technik auch unliebsame Cellulite.

Einen ähnlichen Job macht die Massage mit einer Bürste. Spezielle Cellulite-Bürsten haben durch ihre dicken Noppen eine intensive Wirkung auf das Bindegewebe. Am besten ist die Bürstenmassage vor allem vor oder nach dem Duschen. Die Anwendung mit einer Cellulite-Bürste kann dabei als Trocken- oder auch als Ölmassage stattfinden. Wenn die Haut trocken massiert werden soll, ist es besser, die Haut vor dem Duschen zu massieren und sie nach der Dusche mit einem belebenden Öl zu pflegen.

Ob für eine Bürstenmassage oder auch für die Massage mit der Hand - bestimmte Öle unterstützen und pflegen die Haut zusätzlich und tun dabei besonders gut. Die Öle dringend tief in die Haut ein und unterstützen ihre Regeneration und den Abtransport von Giftstoffen von innen heraus. Am besten eignen sich natürliche Öle für die Massage.

Dabei gibt es diverse Öle, die einen positiven Effekt auf die Haut und auf die Reduktion von Cellulite haben. Körperöle mit Extrakten aus Birkenblättern, Rosmarin oder Lemongras wirken beispielsweise entwässernd.
Fenchelöl sorgt ebenfalls dafür, dass Giftstoffe aus dem Körper transportiert werden. Außerdem erhöht es den Östrogenspiegel, regt so die Kollagenproduktion im Körper an und unterstützt dadurch zusätzlich die Pflege und Straffung der Haut. Auch das Vitamin C in Zitrusölen fördert die Produktion von Kollagen. Empfehlenswerte Zitrusöle basieren zum Beispiel auf Orangen, Limetten, Mandarinen oder Zitronen.

Weitere Öle die zur Unterstützung des Bindegewebes genutzt werden können und die Reduktion von Cellulite unterstützen sind Papayakernöl, Algenöl, Traubenkernöl oder auch ätherisches Hagebuttenöl. Damit eine Ölmassage richtig wirken und Cellulite wirklich erfolgreich mindern kann, ist es wichtig, das Öl täglich in kreisenden Bewegungen in die Haut zu massieren.

 

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Wer jedoch nicht selbst Hand anlegen will, für den gibt es auch elektrische Massagegeräte um Cellulite loszuwerden. Diese funktionieren dabei ähnlich, wie eine Massage von Hand. Sie massieren das Bindegewebe durch Noppen oder Nadeln und fördern so die Durchblutung und das Abfließen von Wassereinlagerungen und Giftstoffen. Viele Geräte unterstützen diesen Prozess zusätzlich, in dem sie die Körperfettzellen mit Infrarotlicht erwärmen.

2. Cellulite Lymphdrainage

Eine weitere Möglichkeit, Cellulite zu reduzieren ist die Lymphdrainage. Neben dem Blutkreislauf ist das Lymphgefäßsystem das wichtigste Transportsystem im Körper. Es sorgt vor allem für den Transport von Nähr- und Abfallstoffen. Ist dieses System also gestört, kann sich Zellflüssigkeit im Gewebe sammeln, so zu Schwellungen unter der Haut führen und ist damit auch in vielen Fällen Ursache für Cellulite.

Die Lymphdrainage wurde in den 30er Jahren entwickelt und hilft als manuelle Massagetechnik, Verklebungen im Gewebe zu lösen. Dadurch wird im Gewebe angesammelte Flüssigkeit wieder in das Lymphgefäßsystem geleitet und über die Nieren und die Blase abgebaut. Ziel ist hierbei, die Gewebewassermenge und die Lymphaktivität wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Bei der Lymphdrainage wird mit der sanften und gleichmäßigen Massage am Hals begonnen und dann langsam mit verschiedenen Massagegriffen nach unten zum Torso gearbeitet. So zum Beispiel mit kreisenden Bewegungen oder Pumpgriffen mit den Fingern. Beim abwechselnden Einsatz von Daumen und Handflächen liegen die Hände flach auf der Haut auf und bewegen sich durch sanftes Daumendrücken- und drehen über den Körper. Auch Schöpfgriffe sind eine Möglichkeit. Hierbei wird der ganze Arm mit der Hand umfasst.

Wie bei der Cellulite Massage gibt es auch für die Lymphdrainage eine mechanische Variante. Dabei werden die Massagetechniken durch ein Gerät ersetzt, welches den gesamten Unterkörper abdeckt und ein bisschen an eine große Hose aus Plastik erinnert. Somit werden bei dieser Technik vor allem Wassereinlagerungen am Bauch und Unterkörper bearbeitet. Durch überlappende Luftkammern wird gleichmäßiger Druck auf die Haut und das Bindegewebe ausgeübt. Die Druckwellen wandern dabei vom Fuß bis zur Hüfte. Diese Technik nennt sich auch Gleitwellenmassage und aktiviert durch die regelmäßigen Wellen ebenfalls das Lymphsystem.

Auch für die Lymphdrainage können natürliche Öle die Cellulite reduzierende Wirkung unterstützen. Besonders Zypressenöl verfügt über antiseptische und harntreibende Eigenschaften, die die Durchblutung fördern, die Haut reinigen und Giftstoffe beseitigen.

Wichtig: Bei einer Lymphdrainage geht es nicht darum, die überschüssige Flüssigkeit einfach „wegzudrücken“. Vielmehr geht es darum, das Lymphsystem richtig zu aktivieren und die Zellflüssigkeit korrekt abzuleiten. Deshalb ist es wichtig, dass eine Lymphdrainage nur von Fachkundigen, wie zum Beispiel einem Physiotherapeuten, Heilpraktiker oder Masseur durchgeführt wird. Eine Lymphdrainage dauert in der Regel ca. 30 Minuten und kostet zwischen 50 und 50 CHF. Viele Praxen kombinieren dabei die manuelle Lymphdrainage mit der mechanischen.

Zwar gibt es bei der korrekten Anwendung einer Lymphdrainage nur selten Nebenwirkungen, eine Rücksprache mit einem Arzt ist aber vor allem zu empfehlen, wenn Beschwerden wie z.B. Herzerkrankungen oder -schwäche, Blutgerinnungsstörungen oder auch starke Entzündungen, bzw. starke allergische Reaktionen vorliegen.

3. Schröpfen

Eine besondere Form der Cellulite Behandlung ist das trockene Schröpfen. Dabei werden kleine kugelförmige Gefäße, meist aus Glas oder aus Silikon, mit einer flachen Öffnung an einer Seite auf die Haut gesetzt und Unterdruck darin erzeugt. Diese Gefäße werden auch Schröpfgläser oder Schröpfköpfe genannt. Der Unterdruck kann bei Schröpfköpfen aus Silikon ganz einfach durch Zusammendrücken der Kugeln erzeugt werden. Bei Schröpfköpfen aus Glas wird Öl verwendet, welches beim Hin- und Her-Schieben der Gläser ebenfalls Unterdruck erzeugt. Dieser Unterdruck fördert bei der Anwendung zum einen die Durchblutung des Gewebes und regt gleichzeitig auch den Lymphfluss an.

Schröpfen kann entweder wie die Lymphdrainage professionell durchgeführt werden, oder aber auch selbst. Dafür gibt es entsprechende Schröpf-Massage-Kits und viele Anleitungen im Internet. Wichtig ist jedoch, dass das Schröpfen, wie auch jede andere Methode, durch ausreichend Sport und eine gesunde Ernährung unterstützend begleitet wird, um wirkliche Erfolge zu erzielen.

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