Cellulite an den Oberschenkeln

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Cellulite an den Oberschenkeln

Es sind diese unschönen, unförmigen Dellen an den Oberschenkeln, die für viele Frauen den Sommer zum Albtraum machen. In kurzen Kleidchen und Röcken werden sie nämlich für alle Welt entblößt. Sonnenlicht von oben lässt die Cellulite zudem noch schlimmer und ausgeprägter erscheinen.

Cellulite an den Oberschenkeln bekämpfen

Zunächst einmal: Cellulite ist weder gefährlich, noch selten. Fast jede Frau hat an manchen Stellen des Körpers die sogenannte Orangenhaut. Aber, und das ist die gute Nachricht, man kann selbst einiges dafür tun, dass die lästigen Dellen weniger werden.


Cellulite – wie entsteht sie überhaupt?

Wie viele Eigenschaften des Körpers ist auch das Bindegewebe der Haut ein Faktor, der viel von der Genetik abhängt. Manche Frauen sind bis ins hohe Alter mit fester Haut gesegnet, andere entdecken die ersten Dellen schon im Teenageralter. Ist die Orangenhaut also ausgeprägter, als bei anderen, kann durchaus das Erbgut von Mama und Papa daran Schuld sein. Bei Orangenhaut verändert sich das subkutane Fettgewebe, was zu den äußerlich sichtbaren Dellen führt. Dabei gibt es verschiedene Abstufungen der Hautveränderungen. Tritt die Cellulitis nur ans Tageslicht, wenn man die Haut zusammenkneift, ist sie noch nicht sonderlich ausgeprägt. Ist sie auch ohne Kneifen sichtbar, hingegen schon. Sind sie nicht mit festem Bindegewebe gewappnet, können entsprechende Nahrungsergänzungsmittel Abhilfe leisten.


Sport ist nicht Mord – sondern die Lösung!

Gleich vorneweg: Es gibt kein Allheilmittel gegen Dellen auf der Haut. Aber Sport mindert nicht nur die bestehenden Dellen, sondern sorgt auch dafür, dass sich neue Orangenhaut weniger schnell bildet. Schließlich handelt es sich dabei um Fettgewebe und je weniger Fettgewebe Muskelmasse weichen muss, desto weniger Chancen hat die Orangenhaut! Also: Auf geht’s zum Sport! Gewichtsreduktion ist der erste Schritt gegen die Dellenhaut. Dabei wirkt am besten ein regelmäßiges Training von Ausdauer- und Krafteinheiten. Sportarten wie Schwimmen und Radfahren eignen sich besonders gut! Scheuen sie sich zudem nicht von den Klassikern des Fitnesstrainings: Kniebeugen, Ausfallschritt und Kreuzheben festigen die Beine und sorgen für eine feste Muskulatur. Man muss nicht gleich zum Marathonläufer oder Fitnessfreak mutieren, aber mindestens dreimal die Woche echte Bewegung und Belastung sollten es sein!


Die Ernährung macht den Unterschied

Viele Essgewohnheiten können Cellulite verstärken. Ungesunde, fettige und vor allem salzhaltige Nahrung kann die Dellen noch mehr verstärken. Um sich bald über glattere Haut freuen zu können heißt es jetzt also erstmal „Bye Bye“ Burger, Fritten, Schokolade und Chips. Zuckerhaltige Softgetränke sollten fortan Wasser und ungesüßten Tees weichen. Und das geliebte Glas Rotwein am Abend? Das muss leider gehen. Alkoholgenuss wirkt sich kontraproduktiv auf das Abnehmen, den Muskelaufbau und die Reduktion der Orangenhaut aus, da der Alkohol dem Körper Wasser dehydratisiert. Auch wenn das nun etwas hart klingen mag, versuchen sie eine gesunde Ernährung durchzuziehen, denn es lohnt sich nicht nur für ihre immer glatter werdende Haut. Mehr zum Thema: Cellulite & Ernährung


Massagen gegen Cellulite

Massagen vom Profi, mit eigenen Geräten oder einer Faszienrolle können Wunder wirken! Hierbei wird tiefer in die Haut eingegriffen und das Fettgewebe damit langfristig behandelt und stimuliert. Aber: Auch die beste Massage ersetzt keinen Sport und gesunde Ernährung. Es handelt sich hierbei lediglich um eine sinnvolle Ergänzung! Weitere Ergänzungen, die ganz leicht von zuhause umzusetzen sind, sind Bäder mit Meersalz, Wechselduschen oder Körperwickel.


Wenn nichts mehr hilft…

Manche Frauen leiden so stark unter der Orangenhaut, dass sie kosmetische und invasive Eingriffe in Betracht ziehen. Das ist verständlich! Probieren Sie vorher die hier aufgelisteten Methoden und sollten sie keine Besserung feststellen, wenden sie sich an einen Arzt oder an ein Kosmetikstudio. Behandlungen mit MicroNeedeling, Unterdruck, Kälte, Lymphdrainagen oder Fettabsaugungen können weiterhelfen. Zusammengefasst kann man zusammen mit Profis, von zuhause aus und von eigener Willenskraft viel bewirken, damit die Dellen weniger werden oder gar nicht erst entstehen. Trotzdem: Lassen sie wegen Orangenhaut bitte nicht den Kopf hängen. Sogar durchtrainierte Profisportlerinnen leiden oftmals darunter. In Zahlen sind es sogar 80-90% aller Frauen. Sie sind also nicht alleine!

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