Artikel über Ekzeme & Hautkrankheiten

Artikel über Ekzeme & Hautkrankheiten

Die Funktion der Haut, Erkrankungen und Behandlungsmöglichkeiten.

Die menschliche Haut stellt das flächenmäßig größte Organ dar und verfügt über eine Fülle von Schutz- und Warnfunktionen. Die Haut bietet Schutz vor Hitze und Kälte. Außerdem gewährleistet sie eine möglichst konstante Körpertemperatur. Sie verhindert das Eindringen von Bakterien, Strahlen und Schadstoffen von außen. Druck oder Schmerzen werden über die Haut wahrgenommen. Dadurch können Gefahren frühzeitig bemerkt werden. Ohne die Haut wären zärtliche Berührungen oder ein schöner Teint nicht möglich. Beeinträchtigungen der Haut können besonders unangenehm sein und die Funktionalität der Haut einschränken. Hierzu zählen insbesondere Verbrennungen, Juckreiz und Ausschlag. Dadurch kann das körperliche wie seelische Wohlbefinden empfindlich gestört werden. Zur dauerhaften Funktionsfähigkeit und zum Aussehen der Haut können eine ausreichende Nährstoffzufuhr sowie natürliche Pflegemaßnahmen erheblich beitragen.

Hauterkrankungen (Exzeme oder Dematitis)

Erkrankungen der Haut unterscheiden sich nach dem Auslöser sowie dem Verlauf. Daher werden Hautprobleme, die aufgrund der genetischen Veranlagung entstehen, als endogene Ekzeme bezeichnet. Für das Entstehen einer Hauterkrankung durch eine Einwirkung von außen wird der Begriff der exogenen Ekzeme verwendet. Gemäß dem Krankheitsverlauf erfolgt eine Unterscheidung in akute und chronische Ekzeme. Zu den häufig vorkommenden Hauterkrankungen zählen:

Atopisches Ekzem

Die Entstehungsursachen für ein atopisches Ekzem, die häufiger genutzte Bezeichnung ist Neurodermitis, sind nicht genau geklärt. Es ist davon auszugehen, dass neben einer genetischen Prädisposition die persönlichen Lebensumstände wie übermäßiger Stress, Nikotin oder auch Umwelteinflüsse eine Rolle spielen. Neurodermitis führt zu einem intensiven Juckreiz. Durch häufiges Kratzen verstärkt sich dieses Problem. Eine Heilung dieser Erkrankung ist nicht möglich. Zur Linderung der unangenehmen Symptome kann jedoch auf bewährte Mittel zurückgegriffen werden. Hierzu bieten sich für eine dauerhafte Behandlung insbesondere hochwirksame, nebenwirkungsfreie Naturstoffe in Bio-Qualität an.

Allergisches Kontaktekzem

Nach dem Kontakt mit einem Allergen wie Nickel, Färbemittel oder Duftstoffe entwickelt sich eine Überreaktion des Immunsystems. Innerhalb von 48 bis 72 Stunden nach dem Kontakt tritt ein allergisches Kontaktekzem mit den typischen Hautreaktionen wie Rötungen, Juckreiz und Schwellungen auf.

Toxisches Kontaktekzem

Toxische Kontaktekzeme können durch die häufige Berührung mit Reinigungs- und Desinfektionsmitteln ausgelöst werden. Bestimmte Berufe wie Pflegekräfte oder Friseure sind davon besonders betroffen. Der regelmäßige Kontakt mit diesen Stoffen schädigt die Hautbarriere.

Winterekzem

In den kälteren Jahreszeiten begünstigen die kalte Außentemperatur und die trockene Heizungsluft die Entstehung des Winterekzems. Unter 8 Grad Celsius reduziert sich die Fettproduktion der Haut. Gleichzeitig verdunstet die hauteigene Feuchtigkeit aufgrund überhitzter Räume stärker. Das Gleichgesicht des natürlichen Hautschutzmantels wird dadurch gestört. In der Folge kann es zum Jucken und Brennen der Haut kommen, die sich dabei rötet.

Seborrhoisches Ekzem (oder Morbus Unna)

Typische Symptome des seborrhoischen Ekzems sind eine gelbliche, fettige Schuppenbildung an talgdrüsenreichen Stellen wie Kopfhaar oder Augenbrauen. Eine übermäßige Talgproduktion in Verbindung mit der Ansiedlung von Hefepilzen trägt zum Entstehen der Hauterkrankung bei. Dabei entstehen kaum Beschwerden. Bei Säuglingen ist das seborrhoische Ekzem eher unter dem Begriff Kopfgneis bekannt.

Nummulär-mikrobielles Ekzem

Bei nummulär-mikrobiellen Ekzemen handelt es sich um rundlich-ovale (nummulär=münzenförmig) Ekzemherde. Dieses Ekzem ist auf eine bakterielle Infektion zurückzuführen und meistens mit Hauttrockenheit verbunden.

Dyshidrotisches Ekzem

Das dyshidrotische Ekzem entsteht überwiegend an den Handflächen. Es kann in selteneren Fällen auch an den Fußsohlen auftreten. Dabei kommt es zur Bildung von Blasen, die mit Ödemflüssigkeit gefüllt sind. Dabei entsteht ein Juckreiz. Die Blasen bleiben mehrere Wochen bestehen und können mit einer Entzündung einhergehen. Das dyshidrotische Ekzem kann auch chronisch verlaufen.

Wundrose

Diese bakteriell verursachte Hauterkrankung tritt meistens an den Beinen auf. Das Eindringen der Bakterien wird durch kleine Hautverletzungen ermöglicht. Als Symptome treten schmerzhafte, hellrote Ausschläge auf. Außerdem können sich Fieber und Schüttelfrost einstellen.

Eiterflechte

Diese sehr ansteckend wirkende Hauterkrankung kann in mehreren Varianten auftreten und befällt meistens Säuglinge oder Kleinkinder. Sie wird auch Eiter- oder Pustelflechte (Impetigo) genannt und führt zu Bläschen, die Flüssigkeit oder Eiter (Pusteln) enthalten. Diese verkrusten im weiteren Krankheitsverlauf. Aufgrund der verstärkten Ausbreitungsmöglichkeiten dieser Bakterien tritt die Erkrankung überwiegend in den Sommermonaten auf.

Windpocken

Dabei handelt es sich um eine hochansteckende Infektionskrankheit, die insbesondere bei Kindern auftritt. Die Übertragung des Varizella-Zoster-Virus kann durch Tröpfchenübertragung ausgelöst werden. Eine Ansteckung ist hierbei sogar über die Luft möglich. Es entsteht ein starker Juckreiz nach Bläschenbildungen am gesamten Körper.

Gürtelrose

Eine Gürtelrose wird wie Windpocken vom Varizella-Zoster-Virus ausgelöst. Sie tritt oft in höherem Lebensalter als Spätfolge einer Infektion mit dem Erreger der Windpocken auf, wenn das Immunsystem geschwächt ist. Die Haut schwillt ziemlich schnell an und es entstehen rötliche Knötchen und Bläschen.

Akne

Hierbei handelt es sich um den Sammelbegriff für Entzündungsreaktionen durch unreine Haut. Zu den Erkrankungen von Haarfollikel und Talgdrüsen in der Ober- und Lederhaut können verschiedene Faktoren führen. Auslöser kann eine vermehrte Talkproduktion während der Pubertät oder eine Verhornungsstörung der Talgdrüse sein. Das aufgestaute Talgdrüsensekret bildet den Nährboden für Bakterien. Es entstehen zunehmend freie Fettsäuren, die entzündliche Prozesse verursachen. Abbauprodukte des Bakterienstoffwechsels führen zu einer deutlichen Hautrötung.

Rosacea

Rosacea, auch Kupferrose genannt, ist eine entzündliche Hautkrankheit vorwiegend im Gesicht der Betroffenen. Sie äußert sich zunächst durch eine Rotfärbung der Haut, die durch dauerhaft erweiterte feine Äderchen (Kapillaren) verursacht wird. In einem späteren Stadium treten feine Knötchen und mit Eiter gefüllte Pickelchen auf, die auf Entzündungsreaktionen zurückzuführen sind. Rosacea tritt nicht vor dem 30. Lebensjahr auf, was sie von der Akne unterscheidet.

Nesselsucht

Eine Nesselsucht (Urtikaria) wird meistens durch eine allergische Reaktion hervorgerufen. Die Allergene können in Nahrungsmittel oder Medikamente enthalten sein. Darauf reagiert die Haut mit einer Überempfindlichkeit. Es entsteht dabei ein bläschenförmiger Hautausschlag (Quaddeln).

Schuppenflechte

Die Schuppenflechte stellt eine vererbbare Hauterkrankung dar, die in Schüben auftritt. Die chronisch-entzündliche Erkrankung wird durch eine übermäßige Hautzellenneubildung hervorgerufen. Diese lagern sich wie Schuppen auf den entzündeten Hautstellen ab. Dabei färben sich die betroffenen Körperstellen rötlich und es kann zum Juckreiz kommen.

Welche Hauterkrankungen sind ansteckend?

Ob eine Hauterkrankung ansteckend ist oder nicht, lässt sich in der Regel anhand ihrer Entstehung beurteilen. So zählen Neurodermitis, Nesselsucht, Schuppenflechte und Rosacea zu den nicht ansteckenden Krankheiten. Liegt ein Befall mit Krankheitserregern wie Bakterien, Pilzen oder Viren vor, ist ein Ekzem infektiös. Ein Hautkontakt sollte daher auf jeden Fall vermieden werden. Insbesondere bakteriell verursachte Hauterkrankungen gelten in hohem Maße als ansteckend.

Behandlungsmöglichkeiten

Nicht alle Hauterkrankungen sind heilbar, jedoch bestehen in den überwiegenden Fällen gute Behandlungsmöglichkeiten. Eine kontinuierliche Versorgung der Haut mit Nährstoffen, Fetten und Feuchtigkeit wirkt als allgemein vorbeugende Maßnahme. Bakterielle Hauterkrankungen mit intensiven Symptomen wie bei einer Wundrose werden in der Regel erfolgreich mit Penicillin behandelt.

Ein Winterekzem kann durch eine fett- und feuchtigkeitsspendende Salbe verhindert oder die Symptome können reduziert werden. Schutz und Pflege für die Haut bieten auch Bäder mit natürlichen Zusätzen. Die natürlichen Extrakte wirken vielfach antibakteriell und fördern die Durchblutung. Sie werden traditionell bei Hautbeschwerden, Muskelverspannungen, Atemwegserkrankungen und Gelenkschmerzen eingesetzt. Außerdem bereichern die natürlichen Düfte das Raumambiente.

Unter quälender Neurodermitis leiden deutschlandweit etwa vier Millionen Menschen. Eine deutliche Linderung des unangenehmen Juckreizes ist bei dieser nicht heilbaren Krankheit möglich. Da sich orientiert am Krankheitsbild eine Langzeitbehandlung anbietet, sollte von den angebotenen Maßnahmen eine Lösung auf reiner Naturbasis gewählt werden. Angesichts der Sensibilität der Haut könnten chemische Wirkstoffe, Haltbarkeits- oder Farbzusätze zu ungewünschten Reaktionen führen.

Zu den besonders hautfreundlichen Ölen zählt das Schwarzkümmelöl, das zur direkten Hautanwendung hervorragend geeignet ist. Eine äußerliche Anwendung mit reinem Schwarzkümmelöl ist bei Hautproblemen wie Neurodermitis, Akne oder Schuppenflechte empfehlenswert. Schwarzkümmelöl wirkt allergischen und entzündlichen Prozessen gemäß übereinstimmenden Studienergebnissen nachweisbar entgegen. Das kalt gepresste Schwarzkümmelöl wird auf die betroffenen Hautbereiche aufgetragen und mit schonenden Bewegungen einmassiert. Im kosmetischen Bereich werden zur Hautpflege Cremes, Pasten und reines Schwarzkümmelöl seit Langem erfolgreich als ideales Pflegemittel eingesetzt. Dadurch wird das allgemeine Hautbild dauerhaft ohne jegliche chemischen Zusätze unterstützt. Eine im Jahr 2004 in Isfahan (Iran) durchgeführte phytochemische Studie bestätigte überzeugend die schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkung verschiedener Bestandteile des Schwarzkümmelöls.

Gute Erfahrungen bei der Linderung der Symptome von Neurodermitis sind auch mit Nachtkerzenöl bekannt. Das konzentrierte Öl aus den Nachtkerzensamen enthält Omega-6-Fettsäuren, die von der Haut zur Bildung der Barrierefunktion benötigt werden. Außerdem kann die sensible, trockene Haut durch den hohen Fettgehalt beruhigt werden.

Hervorragende Eigenschaften zur Hautpflege und Linderung von Beschwerden wie Juckreiz besitzt außerdem Borretschöl. Es verfügt mit der Omega-6-Fettsäure Linolsäure und der Gamma-Linolensäure über zwei medizinisch bedeutsame Wirkstoffe. Mehrere Studien konnten darauf hinweisen, dass Borretschöl gegen entzündliche Hauterkrankungen, insbesondere Neurodermitis wirksam sein kann.

Bei der Produktauswahl dieser hochwertigen Naturprodukte sollte auf die Bioqualität geachtet werden.

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